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NATURWALDZELLEN IN NORDRHEIN-WESTFALEN

DER URWALD VON MORGEN

Urwälder in Nordrhein-Westfalen? "Nur eine Frage der Zeit!", sagen Waldökologen. Wälder ganz ohne Spuren menschlicher Einflussnahme gibt es bei uns derzeit zwar nicht, aber unsere Urenkel werden sie, wenn es gut läuft, an mindestens 74 Stellen wieder bestaunen können. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, wurden während der vergangenen 35 Jahre im ganzen Land sogenannte Naturwaldzellen ausgewiesen, repräsentative Waldbestände, in denen der Mensch nur beobachtet, aber nicht mehr eingreift. [mehr...]

MIT DEN ORCHIDEENSCHÜTZERN UNTERWEGS

EDELSTEINE UNSERER FLORA

"Da ist eine Biene!" Dr. Michael Luwe deutet mit dem Zeigefinger in die lückige Krautschicht, aber ein Insekt ist dort beim besten Willen nicht zu sehen. Was Luwe, der Leiter des "Arbeitskreises Heimische Orchideen"(AHO), entdeckt hat, ist auch keine Imme, sondern eine unscheinbare, kaum handhohe Pflanze, an der jeder Laie achtlos vorübergehen würde: "Wenn wir von der ,Biene‘ sprechen, meinen wir die Bienen-Ragwurz, eine Orchideenart. Die hier wird erst in ein paar Tagen aufblühen ..." [mehr...]

20 JAHRE NRW-STIFTUNG

"WEGWEISEND " IN SACHEN EHRENAMT

Wenn andere längst den Feierabend genießen, arbeiten sie gern weiter. Am Wochenende haben sie oft alle Hände voll zu tun, und wenn sonntags die Nachbarschaft noch schläft, sind sie schon wieder freiwillig auf den Beinen – jeder Vierte in NRW arbeitet ehrenamtlich. Und auch im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege sind die Ehrenamtlichen eine unverzichtbare Größe. [mehr...]

HEINRICH HEINE UND SEINE HEIMAT

EINE SPURENSUCHE NACH DEM RHEINISCHEN UND DEUTSCHEN DICHTER

Vor 150 Jahren ist Heinrich Heine im Pariser Exil gestorben. Deutschland hatte ihn nicht nur wegen der Zensur um den Schlaf gebracht. Das Land und dessen Sprache blieben dem gebürtigen Düsseldorfer bis zuletzt Heimat und Sehnsuchtsort. Eine kleine Spurensuche nach dem rheinischen und deutschen Dichter Heinrich Heine. [mehr...]

MÄRCHENSCHLOSS DRACHENBURG

RHEINROMANTIK AUS DER GRÜNDERZEIT

Am Tor zum wohl bekanntesten Abschnitt des Rheintals steht in Königswinter weithin sichtbar das Schloss Drachenburg. Ebenso weit sichtbar waren in den vergangenen Jahren aber auch Kräne und Baugerüste am Schloss, denn es wird zurzeit umfassend restauriert. [mehr...]

SCHAFE HELFEN IM GLOCKENGRUND

VON ORCHIDEEN UND ANDEREN BOTANISCHEN KOSTBARKEITEN

Wenn man nur weit genug hineinfährt in den Hochsauerlandkreis, bis fast an den Rand, unweit der Grenze zu Hessen, dann kommt man nach Udorf, einem Ortsteil südlich von Marsberg. Hier zeigt sich das Sauerland bisweilen von seiner schönsten Seite. Wie auf einer Postkartenidylle zieht ein Schäfer mit seiner Herde über die sanften Hügel, unterhalb des Stalles im Naturschutzgebiet Glockengrund erstreckt sich ein dichtes Mosaik blumenbunter Wiesen und Weiden. [mehr...]

DIE GESCHICHTE DES NATURSCHUTZES IN DEUTSCHLAND

SO KAM DER NATURSCHUTZ IN BEWEGUNG

Naturromantik und Zivilisationskritik stehen am Beginn der Naturschutzbewegung im 19. Jahrhundert. Fragen der Umweltverschmutzung und der nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen kommen im Verlauf des 20. Jahrhunderts hinzu, und der Naturschutz bahnt sich seinen Weg in die nationale und internationale Politik. [mehr...]

INDUSTRIE -> NATUR

WILDNIS ZWISCHEN ROST UND SCHLACKE

In Herne muss man von der Wohnstraße in der alten Zechensiedlung nur zweimal um die Ecke gehen, dann ist man dort, wo viele der Großväter und Väter früher verdammt hart für ihren Lebensunterhalt arbeiten mussten. Doch die Arbeitsplätze gibt es schon lange nicht mehr und da, wo einst die Schlote rauchten, wachen heute Goldrute, Königskerzen und Sommerflieder. Sie sind typisch für den pflanzlichen Wildwuchs auf Industriebrachen, der im Schatten von stillgelegten Fördertürmen und Hochöfen emporsprießt und eine neue Ära einläutet. [mehr...]

MIT ENGAGEMENT FÜR DIE HEIMAT

EHRENAMT IN NRW

Seine freie Zeit gehört dem Landschaftshof Baerlo. Bernd Rosenkranz führt Radfahrer und Spaziergänger durch die Naturschutzausstellung am Rande des Nettetals, er kümmert sich um die schottischen Hochlandrinder neben dem Hof oder er hilft den Korbflechtern, Nisthilfen für Störche herzustellen. Rosenkranz gehört zu den etwa 28 Prozent der Bevölkerung - so hat das Institut für Demoskopie Allensbach recherchiert -, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich und unentgeltlich engagieren. [mehr...]


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