NRW-STIFTUNG UND EHRENAMT

EHRENAMT IST EHRENSACHE

Mithilfe der NRW-Stiftung haben die Freunde des Hoesch-Museums ein Meisterstück bürgerschaftlichen Engagements abgeliefert.
Mithilfe der NRW-Stiftung haben die Freunde des Hoesch-Museums ein Meisterstück bürgerschaftlichen Engagements abgeliefert.
Das passt: Im "Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit" feiert die NRW-Stiftung ihr 25-jähriges Bestehen und damit 25 Jahre aktive Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements. Dass und wie gut der gemeinsame Einsatz für Natur und Kultur funktioniert, zeigen viele Beispiele aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens.

Eine ebenso typische wie eindrucksvolle Erfolgsgeschichte ist das Hoesch-Museum in Dortmund. Im denkmalgeschützten Pförtnerhaus des alten Firmengeländes ist "Leben in der Bude", wie man im Revier sagt. Den rund 70 "Freunden des Hoesch-Museums e. V." war es binnen kürzester Zeit gelungen, die in alle 8 Himmelsrichtungen verstreuten Exponate an einem Ort zusammenzutragen. Sie haben es geschafft, stolze 160 Jahre Geschichte von Stahl und Eisen in Dortmund – und damit einen Teil ihrer eigenen Lebensgeschichte – zum Betrachten und Bestaunen, zum Anfassen, Nacherleben und Mitmachen zu präsentieren. Das faszinierende "3-D-Stahlwerk" beispielsweise und ständig wechselnde zusätzliche Ausstellungen und Veranstaltungen garantieren, dass hier immer etwas los ist. Was dieses Museum besonders auszeichnet: Auch fünf Jahre nach der Eröffnung sind es hier Ehrenamtliche, überwiegend ehemalige Mitarbeiter des früheren Weltkonzerns, die den Museumsbetrieb mit ihrem freiwilligen Einsatz überhaupt erst ermöglichen.

Das neue Ehrenamt heißt bürgerschaftliches Engagement

In Burscheid setzen sich Ehrenamtliche für den Erhalt der Lambertsmühle und für den Naturschutz in der Umgebung ein.
In Burscheid setzen sich Ehrenamtliche für den Erhalt der Lambertsmühle und für den Naturschutz in der Umgebung ein.
Nun hat das altehrwürdige Ehrenamt auch auf die mannigfachen Veränderungen unserer schnelllebigen Zeit reagiert. Engagierte Bürgerinnen und Bürger übernehmen nahezu überall Aufgaben, die bis dato Profis oder staatlichen Institutionen vorbehalten waren. Längst tragen sie damit maßgeblich zur sozialen Balance, zur kulturellen Vielfalt, zur Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen und damit zur Stabilität unserer Gesellschaft und zu unserer Lebensqualität bei. Dabei möchten sie immer öfter auch gestaltend aktiv sein und setzen menschliche Zuwendung, Leidenschaft und Begeisterung ein – wie Besucher des Dortmunder Hoesch-Museums immer wieder anerkennen. Dabei ist das Aufgabenspektrum des freiwilligen Engagements fast überall mit der Zeit erheblich anspruchsvoller und vielfältiger geworden. War es schon immer unbezahlbar, so wird es dadurch noch wertvoller. Auf den Punkt bringt es Dr. Edeltraud Klueting, Geschäftsführerin des rund 130.000 Mitglieder starken Westfälischen Heimatbundes und stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der NRW-Stiftung: "Ohne das ehrenamtliche Engagement wären unser Land und unsere Gesellschaft um vieles ärmer. Doch das ist vielen überhaupt nicht bewusst."

Um nun jenen, die "sich auf vielfältige Weise und selbstorganisiert in die Belange unseres Gemeinwesens einbringen und so die Zukunft von Staat und Gesellschaft wesentlich mitbestimmen und prägen", endlich mehr öffentliche Anerkennung und Unterstützung durch den Staat zuteilwerden zu lassen, führte eine Enquetekommission des Deutschen Bundestages im Jahre 2002 den Begriff des "bürgerschaftlichen Engagements" ein. Dieser etwas sperrige Begriff macht die besondere Kombination aus Engagement, Bürgerschaft und Bürgersinn deutlich, die das Ehrenamt im 21. Jahrhundert auszeichnet. Nicht zuletzt aber soll allen freiwillig, unentgeltlich, gemeinschaftlich engagierten und dabei allein am Gemeinwohl orientierten Bürgerinnen und Bürgern auch die verdiente öffentliche Anerkennung zuteilwerden. Desgleichen wird nach Wegen gesucht, damit der Staat sich stärker als bisher in der Pflicht sieht, engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt zu unterstützen und jene, die noch im Wartestand sind, zu motivieren, mehr für das Ehrenamt zu tun. Ob es nun "Ehrenamt" oder "bürgerschaftliches Engagement" heißt – nicht die Theorie, sondern die Praxis zählt. Und auch hier hat sich einiges verändert.

Immer mehr Menschen engagieren sich immer öfter

Der alte Gerichtsturm in Essen-Rellinghausen wird heute für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.
Der alte Gerichtsturm in Essen-Rellinghausen wird heute für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.
Was sind die wichtigsten Merkmale und Trends bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland und Nordrhein-Westfalen? Zwei neuere Studien, die Eingang in den "National Report – Germany" der Europäischen Union zum Jahr der Freiwilligenarbeit gefunden haben, kommen zu bemerkenswerten Feststellungen und Prognosen. "Wir haben angepackt, was notwendig war zu tun, und haben uns vor keiner Aufgabe gedrückt." Pointierter als die jüngste Trägerin des "WegWeiser"-Preises der NRW-Stiftung, Gerlinde Semrau-Lensing, kann man nicht auf den Punkt bringen, warum sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger engagieren – und warum sie so erfolgreich sind. Laut "Freiwilligensurvey" der Bundesregierung engagieren sich immer mehr Menschen in Deutschland gemeinnützig: Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung stieg von 34 Prozent im Jahre 1999 binnen zehn Jahren auf 36 Prozent. Zugleich nahm die Intensität des Engagements zu: Zwei von drei Ehrenamtlichen sind mindestens einmal pro Woche, mehrmals wöchentlich oder sogar täglich im Einsatz. Und das kommt gut an: Fast drei von vier Menschen in Deutschland nutzen heute ehrenamtlich organisierte Angebote von Vereinen, Organisationen, Gruppen oder öffentlichen Einrichtungen. Aufgrund bestimmter Einsatzgebiete wie bei den Feuerwehren und durch die nach wie vor ungleiche Verteilung familiärer Pflichten sind zwar noch immer mehr Männer als Frauen ehrenamtlich aktiv. Zugleich wird Engagement zunehmend zur Familiensache. Während der Anteil der jüngeren Engagierten an der Bevölkerung seit 1999 wegen steigender schulischer Belastungen und der neuen Medien leicht zurückgegangen ist, werden ältere Menschen wie etwa die "Freunde des Hoesch-Museums" immer aktiver: Laut "Freiwilligensurvey" stieg ihr Anteil in der Altersgruppe zwischen 60 und 69 Jahren von 1999 bis 2009 von 31 auf 37 Prozent, und sogar bei den über 70-Jährigen war ein Zuwachs von 20 auf 25 Prozent zu verzeichnen.

Sport vorn, Natur- und Tierschutz holen auf

Die stärkste Bastion des bürgerschaftlichen Engagements ist nach wie vor mit weitem Abstand der Sport, gefolgt von den Bereichen Freizeit, Kultur und Soziales. Auf einem der hinteren Plätze rangiert der Natur- und Umweltschutz – noch, muss man hinzufügen. Denn die Forscher der Schweizer prognos AG stellen gerade hier seit Jahren immer mehr Engagement fest. Hier rechnen die Forscher mit einem Zuwachs an Aktiven um fast ein Fünftel. Diese ermutigende Prognose kann Mark vom Hofe, Vorsitzender der aus über 80 Vereinen mit rund 350.000 Einzelmitgliedern bestehenden Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW (LNU), allerdings so noch nicht bestätigen: "Es stimmt schon: Die Menschen, vor allem inzwischen auch die jüngeren Generationen, zeigen ein größeres Interesse an Umwelt- und Naturschutz, vor allem am Tierschutz. Sie wollen auch helfen, sich engagieren – aber eher punktuell, periodisch. Sie wollen frei und flexibel, nicht gebunden sein. Das ist gut für die Sache, aber weniger gut für ein lebendiges Vereinswesen!" Für eine nachhaltige Wirkung bürgerschaftlichen Engagements gerade im Naturschutz ist die Bindung an einen gut organisierten und entsprechend schlagkräftig agierenden Verein allerdings oft unerlässlich. Hier sind also auch die Vereine selbst stärker gefordert, aus punktuellem Interesse ein dauerhaftes Engagement wachsen zu lassen.

Bürgerschaftliches Engagement und Bürgerschutz


Die ehemalige Rohrmeisterei in Schwerte
Die ehemalige Rohrmeisterei in Schwerte
Die "Rohrmeisterei" in Schwerte, ein Partnerprojekt der NRW-Stiftung mit der Bürgerstiftung vor Ort, ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein vormals ungenutztes Gebäude als Denkmal erhalten werden und das kulturelle Angebot einer Region nachhaltig bereichern kann. Für den Kulturbetrieb in der ehemalige Rohrmeisterei investieren die Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung gut und gern 12.000 Stunden im Jahr, die florierende Kulturstätte verfügt zudem über eine rentabel wirtschaftende Gastronomie, die Arbeitsplätze schafft.



Zahlen und Fakten

Die prognos-Forscher haben ausgerechnet, dass pro Jahr deutschlandweit 4,6 Milliarden
12 sogenannte "Engagement-Stunden" abgeleistet werden. Das entspricht der Arbeitszeit von 3,2 Millionen Erwerbstätigen. Bei einem angenommenen Stundenlohn von 7,50 Euro tragen bürgerschaftlich Engagierte insgesamt 35 Milliarden Euro pro Jahr zum Wohle unseres Gemeinwesens bei. In Nordrhein-Westfalen wird jede zwölfte Arbeitsstunde ehrenamtlich abgeleistet – das ist Platz 6 im bundesweiten Vergleich. Im Naturschutz und in der Kulturarbeit tragen auch etliche Partnerprojekte der NRW-Stiftung dazu bei: Für den Wiederaufbau des Gerichtsturms in Essen-Rellinghausen haben die Mitglieder des dortigen Heimatvereins gut und gern 3.000 Stunden Arbeitszeit investiert; das enorme Kontingent von 10.000 Stunden wurde ehrenamtlich bei der Instandsetzung der Ossenberger Schlosskapelle bei Rheinberg abgeleistet, und 8.000 Stunden wurden unentgeltlich in das "Haus am Quall" in Haan-Gruiten gesteckt. Nach unserem Rechenmodell macht allein das zusammen knapp 160.000 Euro, die ehrenamtlich geleistet wurden.

In NRW koordinieren Biologische Stationen und Naturschutzverbände notwenidge Pflegemaßnahmen
In NRW koordinieren Biologische Stationen und Naturschutzverbände notwenidge Pflegemaßnahmen
Warum nehmen Menschen diese Mühen und Strapazen in Kauf, warum investieren sie Kraft, Zeit und Nerven, nehmen auch Misserfolge und Rückschläge in Kauf? Oft sind es Idealisten, die sich für "ihr" Projekt einsetzen, sich dabei aber auch für unsere Gesellschaft verantwortlich fühlen. Zwei Drittel der Aktiven, stellen Bundesregierung und prognos nahezu übereinstimmend fest, möchten durch eigenes Engagement die Gesellschaft im Kleinen mitgestalten oder sehen das eigene Engagement als wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Aber: Engagement muss Spaß machen, muss ihnen selber guttun. Mit anderen Menschen zusammenzukommen, ist nach prognos das zweitwichtigste Motiv, aktiv zu werden. Und nur gemeinsam macht es Freude.

Da geht noch was - besonders in Nordrhein-Westfalen!

Engagement in NRW hat viele Gesichter
Engagement in NRW hat viele Gesichter
Auch für Nordrhein-Westfalen gelten zwei Faustregeln: Bürgerschaftliches Engagement ist da stark, wo traditionell viele Kirchenmitglieder und eher wenige Arbeitslose leben. Und: Je größer, anonymer, unüberschaubarer die Gemeinde bzw. Stadt ist, desto geringer ist das Engagement. Der "Engagement-Atlas" der Schweizer prognos AG belegt das: Die Hochburgen des bürgerschaftlichen Engagements liegen in Nordrhein-Westfalen in den eher ländlichen Räumen rund um Paderborn und Aachen sowie im Münsterland. Vergleichsweise schwach ausgeprägt ist die Ehrenamtskultur etwa im Ruhrgebiet, hier namentlich im Raum Duisburg/Essen. Die gute Nachricht lautet: Die Bereitschaft zu verstärktem oder erstmaligem Engagement nimmt zu, und zwar besonders stark in Nordrhein-Westfalen. Dreißig Prozent der hiesigen Bevölkerung, so prognos, will (noch) aktiver werden. Das bedeutet Platz 2 unter den Bundesländern – und zugleich einen ersten Platz: im Raum Siegen wird das größte Potenzial für zukünftiges Engagement prognostiziert, auf Platz 5 rangiert die Region zwischen Bochum und Hagen, Duisburg/Essen liegt – was die Bereitschaft angeht – immerhin auf einem guten 14. Platz.

"Wenn schon, dann aber richtig" – das gilt laut prognos allemal für die Nordrhein-Westfalen. Zwar liegen die Hochburgen des bürgerschaftlichen Engagements mit Blick auf den Anteil der engagierten Bevölkerung im Süden und Südwesten Deutschlands. Beim tatsächlichen Engagement aber belegen die Aktiven zwischen Rhein und Weser mit 18 Stunden pro Person und Monat einen hervorragenden dritten Platz. Die etwas gemütlicheren Bayern und Baden- Württemberger etwa sehen den quirligen Nordrhein-Westfalen von den Rängen 13 und 14 aus zu.

Engagement lohnt sich für alle

Freiwillige Regionalbotschafter unterstützen landesweit den Förderverein der Nordrhein-Westfalen-Stiftung.
Freiwillige Regionalbotschafter unterstützen landesweit den Förderverein der Nordrhein-Westfalen-Stiftung.
Es bewegt sich also eine Menge im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements. Aber nichts ist so gut, als dass es nicht noch besser werden könnte. Das Ehrenamt ist alles andere als ein Auslaufmodell, es ist wertvoller denn je. Und dass die NRW-Stiftung in den 25 Jahren ihres Bestehens ein starker Partner des Engagements von Bürgerinnen und Bürgern gewesen ist, gehört sicher zu den guten Botschaften, die die mittlerweile 14 Regionalbotschafterinnen und -botschafter ins ganze Land tragen – immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern für den Förderverein, um mit deren Spenden und Beiträgen den ehrenamtlichen Einsatz für weitere Natur- und Kulturprojekte zu stärken. Vor dem Verfall gerettete Burgen, für Besucher geöffnete Tropfsteinhöhlen, liebevoll restaurierte Baudenkmäler, herrliche alte Kulturlandschaften und viele kleinere und große Projekte zeugen davon, dass sich ehrenamtlicher Einsatz für alle lohnt.
Hier gibt es Unterstützung für das Ehrenamt

Bürgerschaftliches Engagement war lange Zeit in der Öffentlichkeit nur ein Thema wohlfeiler Sonntagsreden mit anschließendem Schulterklopfen. Auch wenn der Staat und andere Einrichtungen den Einsatz von Millionen Menschen eher indirekt unterstützen, so hat sich doch einiges getan. Einige Beispiele aus jüngerer Zeit:

Am 18.3.2011 hat der Bundesrat den Entwurf des "Gesetzes zur Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit im Verein" beschlossen. Mit dem neuen Gesetz sollen Ehrenamtliche in Vereinen besser vor ungerechtfertigten Haftungsrisiken geschützt werden. Führen ehrenamtliche Vereinsmitglieder satzungsgemäße Aufgaben durch, sollen sie in Zukunft gegenüber dem Verein nur noch bei grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführten Schäden haften.

"Hilfen für Helfer": Seit Herbst 2007 werden durch das "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" in einem Umfang von jährlich bis zu knapp 500 Millionen Euro gemeinnützige Vereine, Stifter und Stiftungen sowie Einzelpersonen im mildtätigen, gemeinnützigen oder kirchlichen Bereich steuerlich begünstigt (www.bundesfinanzministerium.de).

Bereits 2005 führte das Land Nordrhein-Westfalen eine beitragsfreie Unfall- und Haftpflichtversicherung für Ehrenamtliche ein (www.engagiert-in-nrw.de; www.bmas.de).

Die goldene Ehrenamtskarte der Landesregierung NRW
Die goldene Ehrenamtskarte der Landesregierung NRW
Die Landesregierung NRW und mittlerweile rund 100 Kommunen prämieren besonderes Engagement mit der goldenen Ehrenamtskarte, die mit zahlreichen Vergünstigungen verbunden ist (www.ehrensache.nrw.de).

Der in NRW erhältliche Engagementnachweis kann zum Beispiel als Nachweis für erworbene Qualifikationen beim (Wieder-)Einstieg in einen Beruf sehr nützlich sein. Arbeitgeber honorieren freiwilliges Engagement und soziale Kompetenzen (www.engagiert-in-nrw.de).

Schon eine eigene Tradition haben zahlreiche Preise für vorbildliches bürgerschaftliches Engagement. Ob groß oder klein, hoch dotiert oder gar nicht, jeder dieser Preise ist wichtig – und zwei in Nordrhein-Westfalen sind das ganz besonders:

So prämiert die Landesregierung mit ihrem Ehrenamtspreis "Der Dank" Bürgerinnen und Bürger für ihr "beispielhaftes Engagement in der Pflege, Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Lebens in Nordrhein-Westfalen". Unter den Preisträgern sind gleich mehrere Projektpartner der NRW-Stiftung: das Theater "Filou" in Beckum, die Bürgerstiftung "Rohrmeisterei" in Schwerte und, ganz aktuell, der Förderverein Textilfabrik Wülfing in Radevormwald und die "Altstadtfreunde" aus Warendorf.

Der "WegWeiser"
Der "WegWeiser"
Mit seinem "WegWeiser"-Preis zeichnet der Förderverein der NRW-Stiftung seit 2003 jährlich Einzel- personen oder Vereine aus, "die richtungweisende Projekte auf den Weg gebracht und mithilfe der NRW-Stiftung realisiert haben". Die Preisträger engagierten sich etwa für den Erhalt alter Zechentürme im Ruhrgebiet, für die Sanierung des Klosters Bredelar im Sauerland, bei der Vermittlung von "Quadratmeter-Patenschaften" für den Naturschutz oder in der Biotoppflege am Niederrhein

Stand der Angaben: Magazin der NRW-Stiftung 1/2011





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Das bürgerschaftliche Engagement spielt eine wichtige Rolle bei der Nordrhein-Westfalen-Stiftung: Bei ihren Förderungen setzt die NRW-Stiftung in erster Linie auf die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Vereinen, mit gemeinnützigen Verbänden und Organisationen, deren Einsatz für die Naturschönheiten und Kulturschätze in Nordrhein-Westfalen sie unterstützen möchte. Rund 2.300 "Projekte" haben die NRW-Stiftung und ihre Partner in den ersten 25 Jahren auf den Weg gebracht.
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