IMPERIUM - KONFLIKT - MYTHOS

DIE VARUSSCHLACHT UND IHRE MYTHEN

1875 wurde das berühmte Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald eingeweiht.
1875 wurde das berühmte Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald eingeweiht.
Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. erlitt der römische Feldherr Publius Quinctilius Varus eine verheerende Niederlage, die als Schlacht im Teutoburger Wald in die Geschichte eingegangen ist. Doch wer war eigentlich der Gegenspieler von Varus? Manche nennen ihn Hermann, andere Arminius, einige sogar Siegfried. Hält man sich an das riesige Hermannsdenkmal in der Nähe von Detmold, dann war er ein Freiheitsheld. Doch wessen Freiheit wurde da eigentlich verteidigt? Ab Mai 2009 schildern drei große Ausstellungen die historischen Hintergründe der Varusschlacht – und wie daraus ein Geschichtsmythos wurde.

Hermann hoch zu Ross - 1909 malte O. A. Koch seine Version der Varusschlacht.
Hermann hoch zu Ross - 1909 malte O. A. Koch seine Version der Varusschlacht.
Wer heutzutage links des Rheins in Städten wie Köln, Bonn, Neuss, Xanten oder Zülpich lebt, beschwert sich normalerweise nicht darüber, dass seine Heimat römische Wurzeln hat. Ganz im Gegenteil – die Welt der Römer fasziniert viele Menschen. Trotzdem wurde für den Mann, der Rom vor zwei Jahrtausenden aus dem rechtsrheinischen Germanien vertrieb, 1875 im Teutoburger Wald ein gigantisches Denkmal eingeweiht. Demonstrativ zertritt die Heldenstatue von "Hermann dem Cherusker" den römischen Adler unter ihrem Fuß. Was begeisterte die Menschen damals so am Triumph über eine Macht, der wir einen wesentlichen Teil unseres kulturellen Erbes verdanken? Wer die Antwort auf diese Frage sucht, darf den Blick nicht nur auf das Schlachtengetümmel richten, das im Jahr 9 n. Chr. irgendwo im rechtsrheinischen Germanien stattfand. Denn eigentlich gibt es zwei Varusschlachten. Das Datum der einen jährt sich 2009 zum zweitausendsten Mal. Die andere hingegen entstand erst vor ein paar hundert Jahren in den Köpfen der Menschen. Der Held der einen Schlacht heißt Arminius, der Held der anderen Hermann. Beide sollte man sorgfältig auseinanderhalten.

Arminius' Abschied von seiner Frau Thusnelda - 1884 dargestellt von Johannes Gehrts.
Arminius' Abschied von seiner Frau Thusnelda - 1884 dargestellt von Johannes Gehrts.
IN RÖMISCHEN DIENSTEN
Arminius wurde etwa im Jahr 17 v. Chr. geboren, er gehörte zum germanischen Stamm der Cherusker. Wer in ihm einen unzivilisierten Barbaren "aus des Waldes Duster" vermutet, liegt allerdings falsch. Denn der spätere Todfeind Roms war in Wirklichkeit selbst stark von der römischen Welt geprägt. Als Anführer cheruskischer Hilfstruppen leistete er für das Imperium lange Militärdienst. Er erwarb das römische Bürgerrecht, wurde in den Ritterstand erhoben und sprach Lateinisch. Manche Historiker glauben sogar, er sei in Rom erzogen worden, und sein vollständiger Name habe "Gaius Julius Arminius" gelautet.
Den Gegenspieler von Arminius kennen die meisten heute nur noch aus dem Spottgesang "Als die Römer frech geworden ...", den der Schriftsteller Joseph Victor von Scheffel im 19. Jahrhundert schrieb.

Der Grabstein des römischen Centurios Marcus Caelius, der in der Schlacht fiel.
Der Grabstein des römischen Centurios Marcus Caelius, der in der Schlacht fiel.
HERR QUINTILIUS VARUS
"O Quintili, armer Feldherr, dachtest du, dass so die Welt wär?", heißt es darin mitleidsvoll-verächtlich über "Herrn Quintilius Varus". Der war aber keineswegs so weltfremd, wie es das Lied will. Bevor er im Jahr 7 n. Chr. als Statthalter nach Germanien kam, hatte er schon in Syrien politische Erfahrungen gesammelt und dabei auch Herodes, den König von Judäa, kennengelernt – denselben Herodes, den uns die Bibel als den Kindermörder von Bethlehem schildert. Als Varus Statthalter in Germanien wurde, war Rom rechts des Rheins schon knapp zwanzig Jahre militärisch präsent. Davon zeugen heute noch die archäologischen Funde aus einer Reihe von Militärlagern, über die man sich im 1993 eröffneten Römermuseum in Haltern an der Lippe eindrucksvoll informieren kann. Doch auch erste römische Zivilsiedlungen und Marktorte entwickelten sich auf rechtsrheinischem Gebiet bereits. Und im Sauerland produzierte man "plumbum Germanicum" – germanisches Blei. Es scheint ein erfolgreicher Exportartikel gewesen zu sein, denn man hat Bleibarren mit diesem Stempelaufdruck sogar in einem römischen Schiffswrack vor Sardinien gefunden.

Römische Legionäre nehmen Aufstellung; eine nachgestellte Szene im Römermuseum in Haltern an der Lippe.
Römische Legionäre nehmen Aufstellung; eine nachgestellte Szene im Römermuseum in Haltern an der Lippe.
DAS VERHÄNGNIS
Varus dachte denn auch weniger an große Kriegszüge als vielmehr daran, die Germanen an römisches Recht und an die Erhebung von Steuern zu gewöhnen. Der römische Historiker Dio Cassius warf ihm später vor, dabei durch harsches Auftreten für böses Blut gesorgt zu haben. Vielleicht war das einer der Gründe für das tödliche Verhängnis, das sich über Varus zusammenzog – von dem er aber gar nichts zu bemerken schien. Am wenigsten misstraute er offenbar Arminius: Der römische Statthalter und der verdiente Soldat des Imperiums speisten bisweilen sogar zusammen. Selbst einer ausdrücklichen Warnung vor Arminius schenkte Varus schlicht keine Beachtung.

Der Ausstellungsteil "Konflikt" wird im neu eröffneten Besucherzentrum im Museum und Park Kalkries bei Osnabrück gezeigt.
Der Ausstellungsteil "Konflikt" wird im neu eröffneten Besucherzentrum im Museum und Park Kalkries bei Osnabrück gezeigt.
DIE KATASTROPHE
Doch die Katastrophe kam nach nur zwei Jahren. Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. befand sich Varus mit der 17., 18. und 19. Legion – zusammen mit einem riesigen Tross wohl um die 20.000 Menschen – von Osten kommend auf dem Rückweg in die Winterquartiere am Rhein. Dabei erhielt er einen von Arminius absichtsvoll lancierten Hinweis auf angebliche Unruhen bei entfernter siedelnden Stämmen. Die Römer ließen sich dadurch zu einem Umweg verleiten, der sie auf schwer begehbares, sumpfiges und waldiges Gelände führte. Die Legionäre standen auf verlorenem Posten, als sie dort von einer Allianz germanischer Stammesverbände unter cheruskischer Führung völlig überraschend angegriffen wurden. Die Kampfhandlungen zogen sich zwar vier Tage hin, aber sie endeten mit der völligen Niederlage der Römer. Viele Tausend Menschen starben. Varus nahm sich noch auf dem Schlachtfeld das Leben. Seinen abgetrennten Kopf schickte Arminius an den Markomannenkönig Marbod – als makabres Bündnisangebot.

Im Lippischen Landesmuseum wird der Ausstellungsteil "Mythos" gezeigt.
Im Lippischen Landesmuseum wird der Ausstellungsteil "Mythos" gezeigt.
VERWANDTENMORD
In Rom sorgte die Nachricht von der "clades Variana", der Niederlage des Varus, für Entsetzen. Der Verlust von drei kompletten Legionen – deren Nummern angesichts der erlittenen Schmach künftig nie mehr vergeben wurden – erschütterte die römische Stellung in Germanien nachhaltig. Zwar zogen die Römer einige Jahre später noch mehrmals mit wechselnden Erfolgen gegen Arminius zu Felde. Den Versuch, aus den Gebieten zwischen Rhein und Elbe eine römische Provinz zu machen, sah Kaiser Tiberius im Jahr 16 n. Chr. aber endgültig als gescheitert an. Rom zog sich auf die Rheingrenze zurück.
Dass Arminius bei den Römern als Verräter galt, wird niemanden verwundern. Er wurde aber auch auf germanischer Seite wegen seiner angeblichen Machtgier angefeindet. Sein eigener Bruder Flavus, der ebenfalls eine Karriere beim römischen Militär durchlaufen hatte, blieb stets auf der Seite Roms. Und es war auch ein Germane, der Varus vergeblich vor Arminius gewarnt hatte – der Cherusker Segestes. In dessen Abneigung gegen Arminius mischten sich allerdings auch persönliche Motive, denn Letzterer hatte Segestes’ Tochter Thusnelda gegen den Willen des Vaters zur Frau genommen. Wir kennen nicht alle Einzelheiten, wissen insbesondere nicht, ob Rom daran beteiligt war: Doch dass Arminius im Jahr 20 oder 21 n. Chr. schließlich sogar von seinen eigenen Verwandten ermordet wurde, klingt angesichts all dieser Verwicklungen schon fast folgerichtig.
Nach dem Untergang des Römischen Reiches war Arminius im Mittelalter weitgehend in Vergessenheit geraten. Doch anderthalb Jahrtausende nach seinem Tod sollte er seine geheimnisvolle Wiedergeburt erleben – als "Hermann", der "Befreier Deutschlands".

Spuren der Römer: eine Marmorbüste von Kaiser Augustus und Trinkgeschirr aus dem "Fürstengrab" von Gommern.
Spuren der Römer: eine Marmorbüste von Kaiser Augustus und Trinkgeschirr aus dem "Fürstengrab" von Gommern.
EIN MYTHOS WIRD GEBOREN
Ausgangspunkt war dabei die Bibliothek des berühmten westfälischen Klosters Corvey an der Weser. Denn dort wurde etwa im Jahr 1508 eine Abschrift der lange verschollenen "Annalen" des römischen Historikers Tacitus gefunden – genauer gesagt jener Kapitel der Annalen, in denen Tacitus ausführlich über Arminius berichtete. Dass aus diesem bald darauf "Hermann" werden sollte, beruht auf einem Irrglauben, dem bereits die Gelehrten des 16. Jahrhunderts aufsaßen, der aber auch heute noch verbreitet ist – dem Irrglauben, die Germanen seien die "ersten Deutschen" gewesen.
Einen waschechten Germanen wie Arminius hätte diese Behauptung zweifellos ziemlich verdutzt. Kein Wunder – mit dem Begriff "deutsch", der erst rund 800 Jahre nach seinem Tod erstmals auftauchte, hätte er nicht das Geringste anzufangen gewusst. Denn die Germanen waren nun einmal weder "frühe" noch die ersten", sondern schlicht gar keine Deutschen. Sie lebten lediglich da, wo später auch Deutsche leben sollten – deren Wurzeln aber nur zum Teil germanisch sind. Das 16. Jahrhundert hatte noch kaum die Möglichkeit, diese Zusammenhänge zu durchschauen, und entsprechend unbefangen machte man sich daran, den bei Tacitus so eindringlich geschilderten Arminius "einzudeutschen". Heraus kam der Name Hermann – was zwar weder historisch noch sprachgeschichtlich zu begründen ist, dafür aber das Bedürfnis befriedigte, für den siegreichen "Heer-Führer" einen möglichst sprechenden Namen zu finden, eben: "Heer-Mann"! Und da Arminius bei Tacitus außerdem zum "Befreier Germaniens" erklärt wurde, blieb es nicht aus, dass daraus später "Hermann, der Befreier Deutschlands" wurde.

Der "Pyrmonter Brunnenfund" mit einer kunstvollen Schöpfkelle und vielen Gewandnadeln ist ebenfalls Teil der Ausstellungen.
Der "Pyrmonter Brunnenfund" mit einer kunstvollen Schöpfkelle und vielen Gewandnadeln ist ebenfalls Teil der Ausstellungen.
NATIONALHELD HERMANN
Eine neue Identifikationsfigur für die Deutschen war geboren. Sogar der Reformator Martin Luther zog schon vereinzelt Parallelen und notierte: So wie Hermann einst Rom erschüttert habe, so erschüttere nun er, Luther, ebenfalls Rom – sprich: die päpstliche Kirche in Rom. Doch viele andere Interpretationen von Hermanns "deutschen" Heldentaten erlebten erst in den folgenden Jahrhunderten ihre Blüte. So war Deutschland lange ein in viele Teilstaaten zersplittertes Land. Doch hatte Hermann bei seinem Aufbegehren gegen Rom nicht die "Stämme der Deutschen" zusammengeführt? Folglich pries man ihn als vorbildlichen Vertreter "deutscher" Einigkeit und Stärke. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebte Deutschland zudem die als nationale Schmach empfundene Niederlage in den Kriegen gegen das napoleonische Frankreich sowie die Erfolge in den späteren Befreiungskriegen. Musste einem nicht auch da sogleich wieder Hermann, der Befreier Deutschlands, in den Sinn kommen, der sich schon kurz nach Christi Geburt ebenfalls gegen "romanische" Eindringlinge zur Wehr gesetzt hatte?

Die Schwertscheide des Tiberius - nur hochrangige Soldaten besaßen solche Kostbarkeiten.
Die Schwertscheide des Tiberius - nur hochrangige Soldaten besaßen solche Kostbarkeiten.
HERMANN ODER SIEGFRIED?
Es hätte nicht viel gefehlt und aus Hermann wäre irgendwann sogar noch Siegfried geworden. Im 19. Jahrhundert kam nämlich auch die Theorie auf, der Cherusker könnte das reale historische Vorbild für die Sagengestalt des Siegfrieds im Nibelungenlied gewesen sein. Rein literaturgeschichtlich ist das eine durchaus
diskutable Theorie, denn Sagenstoffe müssen ja irgendwo ihren Anfang nehmen, und dieser Anfang kann in einem geschichtlichen Ereignis liegen. Nur ein Beweis dafür, dass der reale Arminius in Wirklichkeit Siegfried hieß, lässt sich daraus keinesfalls konstruieren. Eins aber ist klar: Das pompöse Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald stellte nur die Krönung in der allmählichen Entwicklung des Hermann-Mythos dar. Weit über dreißig Jahre Planungs- und Bauzeit verschlang das Monument, bevor es im Jahr 1875 endlich eingeweiht werden konnte. Und so groß ist es geraten, dass schon seit vielen Jahrzehnten immer wieder das Gerücht auftaucht, im Kopf der Riesenstatue sei früher einmal ein Café betrieben worden – bis ein Besucher durch eins ihrer überdimensionalen Nasenlöcher in den Tod stürzte. Diese Geschichte ist allerdings buchstäblich "haltlos". Aber sie beweist: Wer sich allzu tief in eine Heldenlegende verirrt, der verliert leicht den Boden unter den Füßen – wenn auch meistens nur den Boden der Tatsachen.
MEINUNGSSTREIT STATT SCHLACHTGETÜMMEL

Es ist paradox: Ausgerechnet "Hermann der Cherusker", der umjubelte Vorkämpfer "deutscher Einigkeit", hat die Deutschen in schier endlose Streitigkeiten gestürzt. Die Hauptfrage war dabei immer, wo die Varusschlacht denn nun eigentlich stattgefunden habe. Kaum ein Landstrich zwischen Rhein und Elbe, der nicht von Hobbyhistorikern oder Heimatenthusiasten in Erwägung gezogen und gegen alle Einwände erbittert verteidigt worden wäre. Doch hat uns der römische Historiker Tacitus den Ort nicht eigentlich schon verraten? Im Teutoburger Wald – dem "saltus teutoburgiensis" – habe sich das Drama vollzogen, so schreibt er. Und im Teutoburger Wald steht schließlich auch das Hermannsdenkmal. Doch leider: Tacitus hat uns zwar ein Namensetikett in die Hand gedrückt, aber nicht die Stelle markiert, wo wir es anbringen sollen. Anders gesagt: Wir wissen leider nicht, was er mit "saltus teutoburgiensis" eigentlich meinte. Unser heutiger Teutoburger Wald hieß früher jedenfalls "Osning". Umgetauft wurde er erst im 16. Jahrhundert, weil man damals glaubte, Tacitus hätte diese Gegend gemeint – womit sich die Katze indes nur in den Schwanz beißt. Sehr viele Funde, die tatsächlich auf einen Kriegsschauplatz der Arminiuszeit hinweisen, hat man in Kalkriese bei Osnabrück gemacht. Sie werden dort in einem eigens dafür errichteten Museum präsentiert. Doch ob es tatsächlich "die" Varusschlacht ist, die man in Kalkriese ausgegraben hat, lässt sich nur schwer beweisen. Schon allein deshalb, weil es zwischen Römern und Germanen noch bis ins Jahr 16 n. Chr. hinein mehrfach größere Kampfhandlungen gab, bei denen mit ähnlichen archäologischen Befunden zu rechnen wäre – auch wenn Varus daran nicht mehr teilnehmen konnte. Auf NRW-Gebiet haben derweil die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mit spannenden Entdeckungen für Schlagzeilen gesorgt. In der Nähe der Porta Westfalica fanden sie im August 2008 Spuren eines römischen Militärlagers aus der Arminiuszeit. Hat hier möglicherweise Publius Quinctilius Varus seine Legionen ein Ruhelager auf - schlagen lassen, kurz bevor sie in den Hinterhalt der Germanen gerieten? Die Frage lässt sich derzeit nicht eindeutig beantworten – die Grabungen werden noch rund zwei Jahre weitergehen. Doch eins ist klar: Auch nach 2.000 Jahren wird sich die Akte Varus nicht so schnell schließen.

SONDERAUSSTELLUNGEN

Das Römermuseum in Haltern zeigt mit seiner Sonderausstellung "Imperium" das Römische Imperium auf dem Höhepunkt seiner Macht. In Haltern befanden sich vor 2.000 Jahren die bedeutendsten römischen Militäranlagen im rechtsrheinischen Germanien. Auch ein Teil der Truppen des Kaisers Augustus, die in der Varusschlacht geschlagen wurden, war hier stationiert. Die Sonderausstellung in Haltern ist vom 16. Mai bis zum 11. Oktober 2009 zu sehen.

Die Sonderausstellung im Lippischen Landesmuseum in Detmold mit dem Titel "Mythos" geht der Frage nach, wie in den vergangenen 500 Jahren aus dem historischen Ereignis der Varusschlacht ein Mythos und der siegreiche Arminius zu einer der wichtigsten Symbolfiguren der Deutschen wurde. Die Sonderausstellung in Detmold ist vom 16. Mai bis zum 25. Oktober 2009 zu sehen.

Mit dem Ausstellungsteil "Konflikt" eröffnen Museum und Park Kalkriese bei Osnabrück zugleich ein neu erbautes Besucherzentrum. Sie beleuchten die unruhigen fünf Jahrhunderte nach der Varusschlacht bis zur Gründung der ersten germanischen Königreiche, die Rom als die maßgebliche politische Macht ablösten. Die Sonderausstellung "Konflikt" ist vom 16. Mai bis zum 25. Oktober 2009 zu sehen.

Weitere Informationen: www.nrw-stiftung.de/kaleidoskop/termin.php?tid=430

Stand der Angaben: Magazin der NRW-Stiftung 1/2009





Die NRW-Stiftung unterstützt das Lippische Landesmuseum in Detmold und das Römermuseum in Haltern bei der großen Ausstellung "Imperium – Konflikt – Mythos", mit der an die Varusschlacht erinnert wird, die 2.000 Jahre zurückliegt und als eines der zentralen Ereignisse der europäischen Geschichte gilt.

An drei Original-Schauplätzen wird unter dem Titel "Imperium – Konflikt – Mythos" mit Sonderausstellungen an die Varusschlacht vor 2.000 Jahren erinnert. Ausführliche Hinweise zu allen Ausstellungen und Zusatzveranstaltungen sowie nützliche Besucherinformationen gibt es unter: www.imperium-konflikt-mythos.de

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