LANDSCHAFT DER LEISEN TÖNE

FASZINATION MOOR

Das Scheiden-Wollgras, zur Fruchtzeit an den endständigen "Wattebäuschchen" erkennbar, ist ein wichtiger Torfbildner.
Das Scheiden-Wollgras, zur Fruchtzeit an den endständigen "Wattebäuschchen" erkennbar, ist ein wichtiger Torfbildner.
Moore gab es früher fast in allen Regionen unseres Landes, aber überall wurden sie bis auf kleine Reste trockengelegt, abgetorft und in Weide- und Ackerland umgewandelt. Was einst als Triumph der Kulturtätigkeit gefeiert wurde, sehen wir heute mit Bedauern und Wehmut, denn entwässerte Moore sind irreversibel geschädigt. Außer im deutsch-belgischen Grenzgebiet des Hohen Venns gab es großflächige Hochmoore in unserem Bundesland nur in den Kreisen Borken und Steinfurt sowie im Kreis Minden-Lübbecke. Die westfälischen Moore hatten allerdings bei weitem nicht die Ausdehnung der niedersächsischen. Während dort ganze Moorhufendörfer und Fehnsiedlungen entlang künstlicher Kanäle mitten in die Moore gebaut wurden, arbeiteten sich in Westfalen die Moorbauern nur von den umliegenden Orten her ins Moor vor. Eine etwas makabre Zahl verdeutlicht die Flächenunterschiede: Auf zehn Moorleichen, die beim Abtorfen westfälischer Moore gefunden wurden, kommen etwa 170 in Niedersachsen.
Ein Hochmoor ist zwar hochinteressant und Stechmücken haben dort Hochkonjunktur, aber den Namen schuldet das Hochmoor nur der Dicke der Torfschicht und ihrem Anwachsen weit über den Grund. Wie ein Wackelpudding auf einem flachen Teller wölbt sich das Torfkissen eines Hochmoors über dem ursprünglichen Bodenwasserniveau. Deshalb können Hochmoore nur dort entstehen, wo mehr Regen fällt als verdunstet und wo dieser gleich mäßig über das Jahr verteilt ist.
Im Emsdettener Venn berührt der Lehrpfad ganz unterschiedliche Lebensräume.
Im Emsdettener Venn berührt der Lehrpfad ganz unterschiedliche Lebensräume.
Intakte Hochmoore sind übrigens der lebende Beweis dafür, dass auch unberührte Naturlandschaften ausgesprochen artenarm sein können. Die Blütenpflanzen dieses Lebensraumes, wenige Sauergräser und Heidekrautgewächse, lassen sich meist an zwei Händen abzählen. Dafür sind die Moose umso reicher entwickelt. Sie sind auch in puncto Biomasse die eigentlichen Herrscher in der Pflanzenwelt der Moore. Dem Regenwasser entziehen sie die ohnehin spärlichen Nährstoffe und geben im Gegenzug Protonen ab – so machen sie das Moor sauer. Huminsäuren, Nährstoff- und Sauerstoffmangel bewirken, dass das Hochmoor für anspruchsvollere Pflanzen, aber auch für die meisten Mikroorganismen unbewohnbar ist. Abgestorbene Pflanzenteile werden deshalb nicht zersetzt, sondern sammeln sich als Torf an. So eintönig die Mooroberfläche auf den ersten Blick scheint, so bunt ist sie im Detail. Moos ist eben nicht gleich Moos. Allein ein gutes Dutzend verschiedener Torfmoosarten wächst beispielsweise im Emsdettener Venn und jede bevorzugt etwas andere Wuchsbedingungen. Ihr Mosaik erzeugt prächtige Farbkontraste von Dunkelgrün, Gold, bleichem Oliv und Dunkel rot. Staunen erzeugt bei Besuchern auch der insektenfangende Sonnentau.

Auf dem nährstoffarmen Grund werden seine Blattrosetten oft kaum größer als 2-Euro-Münzen. Nur selten geht einem solchen Zwerg einmal eine Fliege oder ein Falter auf den Leim, doch jedes Insekt wirkt wie eine kleine Düngergabe und kräftigt die Pflänzchen.

DAS HOHE VENN IM SÜDEN – DIE RHEINISCHEN "HIGHLANDS"

Moorpflanzen sind Hungerkünstler. Hier: Torfmoos mit Sporenkapseln
Moorpflanzen sind Hungerkünstler. Hier: Torfmoos mit Sporenkapseln
Im südlichen Zipfel des Landes liegt die Westeifel, wegen ihres rauen Klimas gern "Rheinisches Sibirien" genannt. Viel größere Ähnlichkeit als mit dem fernen Nordosten Eurasiens hat sie aber mit dem atlantischen Nordwesten, mit Schottland. Dort wie hier gibt es Hochmoore, Heiden und Nadelforste. Highlands würde also besser passen, auch wenn es hier keine Whisky-Brennereien gibt. Doch zurück zum Moor: Im Gegensatz zu den großflächigen Hochmooren auf belgischer Seite wurden die deutschen Vorkommen weitgehend entwässert, abgetorft und in Weideland oder Wald umgewandelt. Nur kleinflächig hatte man Feuchtheiden, Flachmoore und Bruchwälder geschont und unter Naturschutz gestellt. Als Ökologen vor einigen Jahren diese Restflächen unter die Lupe nahmen, stellten sie fest, dass manche der inzwischen mit Fichten aufgeforsteten Bereiche wieder vernässt waren. Im lichten Unterwuchs saßen die Moorpflanzen wieder in den Startlöchern.
Auch in den Ursprungsmulden der Bäche enthielten die Quell- und Hangmoore noch seltene Sumpfpflanzen wie Moosbeere, Moorlilie und Rundblättrigen Sonnentau. Mitarbeiter der Biologischen Station im Kreis Aachen schlugen der NRW-Stiftung deshalb vor, jene Bereiche bei Konzen, Mützenich und Simmerath zu kaufen, in denen die standortfremden Nadelbäume ohnehin schlecht wuchsen. Durch Verschließen der Entwässerungsgräben und Entfernen der Fichten schien es möglich, den Mooren zu helfen. Auf vergleichbaren Flächen in der Nachbarschaft hatten sich schon nach den ersten Renaturierungsmaßnahmen Lungen-Enzian, Sparrige Binse und andere gefährdete Arten erholt. Die NRW-Stiftung kaufte deshalb rund 80 Hektarschutz würdige Moorbiotope und ließ ihre Regeneration einleiten.

Rauschbeere
Rauschbeere
Ein weiterer Grund, die Moore an der belgischen Grenze zu erhalten, ist die Existenz einer in Mitteleuropa nur im Hohen Venn mustergültig vorkommenden Moorform, der sogenannten Palsenmoore. Belgischen Forschern waren schon um 1930 zahlreiche rundliche Schwingrasen aufgefallen. Sie zu überqueren, ist gefährlich. Der Grund federt und schwingt wie ein Wasser bett. Wer hier einsinkt und keine Hilfe bekommt, hat Chancen, in einigen hundert Jahren in einem Museum ausgestellt zu werden, als Beispiel für eine Moorleiche aus dem 21. Jahrhundert. Früher hielt man die Palsen für Überreste frühgeschichtlicher Fischteiche. Heute weiß man, dass die Hohlformen auf das Abschmelzen von natürlichen "Frostbeulen" nach der letzten Eiszeit zurückgehen. Ihren Ursprung hatten sie auf schwach erhöhten Stellen der Hochfläche, wo eine isolierende Schneedecke vom Wind immer wieder weggepustet worden war. Der strenge Frost drang dort besonders tief in den nassen Boden ein. Da Eis ein größeres Volumen hat als flüssiges Wasser, hob es die Oberfläche an, so dass sich Eislinsen mit einen Durchmesser von bis zu 50 Metern bildeten. In den kurzen subarktischen Sommern, wie sie am Ende der Eiszeit herrschten, taute nur die durchwurzelte Humusschicht auf. Von den gefrorenen Buckeln rutschte diese dann zu den Rändern hin ab wie Fruchtsalat von einer Kugel Vanilleeis. So entstanden niedrige Ringwälle, die trockener waren als die Umgebung.

Mittlerer Sonnentau
Mittlerer Sonnentau
Nach dem endgültigen Abschmelzen des Bodeneises sanken die Palsas – so heißen die Hügelchen in Lappland – in sich zusammen. An ihrer Stelle entstanden dann die Schwingrasen. Auf belgischer Seite sind Palsen noch an vielen Stellen zu beobachten. Diesseits der Grenze, beispielsweise im Mützenicher Venn, haben sie durch die Entwässerung gelitten. Vor einigen Jahren wurde damit begonnen, die Abzugsgräben wieder zu verschließen. Noch vor zweihundert Jahren war das Emsdettener Venn viele Quadratkilometer groß und so gut wie unberührt. Es galt als siedlungsfeindliches Ödland und Verkehrshindernis. Bestenfalls betrachtete man das Venn als stille Reserve, die zu erschließen eine Aufgabe für Unerschrockene oder Verzweifelte war. Wie in den waldarmen Gebieten Nordwestdeutschlands war Torf auch hier der wichtigste Brennstoff. Er unterhielt das Herdfeuer und wanderte vom Herbst bis zum Frühjahr in die Kachelöfen. Gestochen wurde der Torf im Frühjahr und Frühsommer, dann ließ man ihn monatelang trocknen. Um den Vorrat für einen Winter zu gewinnen, musste eine Familie fast zwei Wochen hart arbeiten. Im Lauf der Jahrhunderte wurde das Emsdettener Venn so immer kleiner. Sein Zentrum blieb jedoch erhalten. Wer die 1941 als Naturschutzgebiet ausgewiesene Moorlandschaft kennen lernen möchte, ist eingeladen, den "Lehr- und Erlebnispfad Emsdettener Venn" zu begehen. Mehrere Umweltschutzgruppen aus Emsdetten und dem Kreis Steinfurt haben ihn gemeinsam angelegt. Zwei unterschiedlich lange Rundwege informieren über typische Pflanzen und Tiere, den Landschaftswandel und regionale Besonderheiten.

MOOR ERLEBEN IN EMSDETTEN

Fruchtende Moosbeere
Fruchtende Moosbeere
Nicht nur durchs Torfstechen, auch allein durch Entwässerung oder Moorbrände wurden viele Moore geschädigt. Die vorher im Torf konservierten Nährstoffe gerieten plötzlich zurück in den Kreislauf und hochmoorfremde Pflanzen siedelten sich in der trockenen Deckschicht an. Statt der Wollgräser machten sich Pfeifengras und Besenheide breit, gefolgt von Birke, Faulbaum und Kiefer. Kusseln nannte man in Brandenburg solche Kiefern, die eher Busch als Baum blieben und wertlos waren. Eine größere Fläche zu entkusseln, bedeutet demnach, Moore oder Magerrasen von unerwünschtem Gebüsch zu befreien.

SCHNUCKEN GEGEN KUSSELN – WER GEWINNT?

Blühendes Scheiden-Wollgras
Blühendes Scheiden-Wollgras
Spätestens seit Landschaftspfleger sich über ihre Erfahrungen deutschlandweit austauschen, gehört das "Entkusseln" zum festen Vokabular der Naturschützer. Da es fast so eine Plackerei ist wie Torfstechen, delegiert man die Moorpflege gern an geduldige Schafe. Sie verwandeln das bittere Birkenlaub in Lammfleisch mit würziger Wildnote, eine Delikatesse, die schon manchen Umweltmuffel zum überzeugten Moorfan werden ließ. Die besten Helfer bei der Moorpflege sind zweifellos die Moorschnucken, eine 600 Jahre alte norddeutsche Landschafrasse, die den Heidschnucken ähnelt, aber weiß ist und keine Hörner besitzt. Als Leichtgewichte unter den Schafen sind Moorschnucken auch auf nassen Böden trittsicher. Damit sie gegen Kusseln gewinnen, müssen sie von einem erfahrenen Schäfer geführt und nach einem speziellen Beweidungsplan eingesetzt werden, der auf empfindliche Teilflächen des Moores Rück sicht nimmt. Mit hochwertigem Grünfutter tut man den Moorschnucken keinen Gefallen. Ihnen steht der Sinn nach Binse, Besenheide und Birke. Auf diese Weise sichern die Schnucken anderen Moorbewohnern wie Brachvögeln und Bekassinen das Überleben. Denn ohne den Appetit der Schafe würden Birke und Faulbaum innerhalb weniger Jahre aus einem bereits geschädigten offenen Moor dichten Bruchwald machen.

TROTZ TORFSTICH GUT IN SCHUSS

Lungen-Enzien
Lungen-Enzien
Das Schicksal der sogenannten "Verbuschung" drohte gleichermaßen den Hangmooren am Immerkopf im Oberbergischen Land. Nicht Regenwasser, sondern nährstoffarmes Quell- und Sickerwasser speiste dort von jeher die kleinen Hangmoore. Auch am Immerkopf wurde der entstehende Torf früher von den Bauern immer wieder abgestochen und als Einstreu in die Viehställe geschafft. Aufkommende Gehölze wurden gleich mit beseitigt. Seit diese Nutzung unterblieb, fristeten die Hangmoore ein Schattendasein unter Birken und Fichten. Vor ihrer Wiederbelebung stand reichlich Papierkrieg, erfolgreich geführt vom Amt für Agrarordnung. In vorbildlicher Amtshilfe unterstützte es die NRW-Stiftung beim Kauf und Tausch von zersplittertem Privatbesitz. Seither organisiert die Biologische Station Oberberg die Pflege der Flächen. Auch dabei kommen Moorschnucken zum Einsatz.

Friedrich Lübbert zeigt die "Klompen", die man bei der Arbeit trug.
Friedrich Lübbert zeigt die "Klompen", die man bei der Arbeit trug.
In Nachbarschaft des Flüsschens Niers präsentieren die Fleuthkuhlen am Niederrhein einen noch anderen Moortyp. Offene Gewässer standen dort am Beginn der Entwicklung. Es waren abgeschnittene Nebenarme der nacheiszeitlichen Flüsse. Als die Tal abschnitte nicht mehr durchströmt wurden, begannen sie zu verlanden: Reste abgestorbener Wasser- und Sumpfpflanzen setzten sich ab, die Teiche wurden flacher und wuchsen auch von den Rändern her zu. Sauergräser, Schilf, Sumpfstauden, Weiden und Erlen überwuchsen die Schlammlöcher und versanken selbst wieder im torfigen Grund, wenn ihre Zeit abgelaufen war. Wenn solche Niedermoore in vergangenen Jahrhunderten zur Torfgewinnung ausgeräumt wurden, liefen die Torfstich-Kuhlen anschließend wieder voll und die Verlandung begann von Neuem. Das heutige Bild der Kuhlengewässer wird deshalb geprägt vom Nebeneinander offener Wasserflächen und unterschiedlicher Verlandungsstadien, eingebettet in Feuchtwiesen und Bruchwälder. Der Schutz der Issumer Fleuth als artenreiches Sumpfgebiet war jedoch kein Selbstläufer. Er ist das Verdienst engagierter Ehrenamtler des NABU Kleve und des Naturschutzzentrums Gelderland.
TORF GEHÖRT NICHT IN DEN GARTEN

Wer Torf kauft, beteiligt sich an der weltweiten Zerstörung der letzten intakten Moore. Neben niedersächsischem ist in Deutschland seit Jahren zunehmend Torf aus Litauen, Lettland und Russland im Handel. Dabei ist Torf für die meisten Gartenpflanzen eher eine Wachstumsbremse, er düngt nicht, sondern macht den Boden saurer. Wer die Struktur und den Wasserhaushalt seines Gartenbodens verbessern und Nährstoffe zuführen will, nimmt torffreie Komposterde, Mulch oder gehäckselten Strauchschnitt. Man muss aber beim Einkauf schon genau hinsehen: Ob die im Baumarkt oder Gartencenter angebotene Blumenerde, Biokompost oder ähnliche Produkte wirklich keinen Torf enthalten, erfährt man nur, wenn man die meist klein gedruckte Inhaltsangabe aufmerksam liest.

WUSSTEN SIE SCHON…?

… dass Torfmoose das 15- bis 25-fache ihres eigenen Trockengewichts an Wasser aufnehmen können? Wegen ihrer hohen Saugkraft wurden Torfmoose von Naturvölkern gern als Nässepuffer in Babywindeln benutzt.
… dass die Entstehung einer 5 Meter dicken Torfschicht mindestens 5.000 Jahre dauerte? Anders gesagt, pro Jahr bildet sich kaum mehr als 1 Millimeter Torf. Für die Entstehung eines Hochmoores ist deshalb neben viel Regen noch etwas ganz besonders wichtig: viel, viel Zeit.
… dass Moore wissenschaftliche Archive der Naturgeschichte sind? Die in den Torfprofilen gefundenen Pflanzenreste geben Aufschluss über die Moorentwicklung. Anhand von Pollen lässt sich auch die Geschichte der Vegetation außerhalb der Moore rekonstruieren. So erhält man auch Einblick in
die Klimageschichte. Die frühesten Getreidepollen zum Beispiel verraten, wann in einem Gebiet die ersten Ackerbauern siedelten.
… dass Irrlichter die schwachen, bläulichen Flämmchen von entzündetem Sumpfgas sind? Früher hielt man sie für die ruhelosen Seelen Verstorbener. Brennbares Sumpfgas – eine Mischung aus Methan, Wasserstoff und Schwefelwasserstoff – entsteht, wenn eiweißreiche Substanzen, z. B. Fäkalien oder tote Tiere, unter Luftabschluss zersetzt werden. In Hochmooren sind Irrlichter selten, da Torfböden sehr eiweißarm sind.
… dass in Europa bis heute mehr als 700 Moorleichen gefunden wurden? Fast alle Funde stammen aus der Zeit des Handtorfstichs. Beim industriellen Abtorfen mit großen Maschinen sind zweifellos viele weitere Moorleichen ans Licht gekommen, aber im gleichen Moment wieder zerstört worden und deshalb unentdeckt geblieben.
… dass der industrielle Abbau von Torf zu einem Anstieg der CO²-Konzentration in der Atmosphäre führt und mit der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl oder Erdgas vergleichbar ist? Dieser Beitrag zum Treibhauseffekt bliebe den Menschen erspart, wenn sie die noch vorhandenen Torflager schonen würden. Umgekehrt entzieht jedes noch wachsende Moor der Atmosphäre CO² und legt es organisch gebunden dauerhaft fest. Intakte Moore gehören deshalb zu den wenigen
echten CO² -Fallen auf unserem Planeten.

Quelle: Stiftungsmagazin 2/2007





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Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützte mehrfach die Arbeit von Naturschützern für den Schutz von Moorgebieten. In Aachen kaufte die NRW-Stiftung beispielsweise einige Naturschutzgebiete am Hohen Venn, die heute von der Biologischen Station im Kreis Aachen betreut werden. Die NRW-Stiftung
kaufte außerdem große Teile der so genannten Fleuthkuhlen im Kreis Kleve, einem alten Torfstichgebiet. Außerdem unterstützte die NRW-Stiftung den Bau einer Halle für Moorschnucken am Südrand des Naturschutzgebietes Großes Torfmoor bei Minden-Lübbecke. Hier ist die Stärke der Herde inzwischen auf ihre Zielstärke von 1.000 Moorschnucken angewachsen. Den Naturschützern im westfälischen Emsdetten im Kreis Steinfurt half die NRW-Stiftung beim Ausbau eines Informationsweges durch das Emsdettener Venn.
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