HILFE FÜR DEN NATURSCHUTZ

NRW-STIFTUNG VERGRÖSSERT BESITZ IM BRACHTER WALD

Brüggen/Düsseldorf, 13.02.2018. Seit ziemlich genau 20 Jahren engagiert sich die Nordrhein-Westfalen-Stiftung für das Naturschutzgebiet Brachter Wald. Nachdem die Britische Rheinarmee abgezogen war, fasste die NRW-Stiftung im Februar 1998 den Beschluss, rund 850 Hektar des mehr als 1.200 Hektar großen ehemaligen Munitionsdepots zu kaufen. Die stiftungseigenen Flächen werden seitdem in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Krickenbecker Seen für Ziele des Naturschutzes und der naturnahen Erholung weiterententwickelt. 370 Hektar gehörten in dem Gebiet bislang der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen (WFG).

Nachdem vor einigen Jahren schon die Pläne für den Bau eines Freizeitparks in dem Gebiet aufgegeben wurden und weitere Teile dort jetzt nicht mehr für den Tonabbau benötigt werden, kaufte die NRW-Stiftung nun zusätzlich rund 125 Hektar von der WFG. Im Laufe des Jahres sollen noch weitere Flächen der WFG und einige kleinere Grundstücke der Gemeinde Brüggen in das Eigentum der NRW-Stiftung übergehen, so dass die Anteile der NRW-Stiftung im Brachter Wald auf insgesamt rund 1050 Hektar steigen werden. Der Brachter Wald ist damit die größte Liegenschaft der in Düsseldorf ansässigen NRW-Stiftung, die landesweit inzwischen mehr als 100 Schutzgebiete und 19 Gebäudeimmobilien in ihrem Besitz hat.


Hier wechseln 125 Hektar den Besitzer. Bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Martina Baumgärtner (Prokuristin WFG), Notar Jon Meyer, die Geschäftsführerin der NRW-Stiftung, Martina Grote, Projektsteuerer Thomas Härtel und Dr. Thomas Jablonski, Geschäftsführer der WFG. (Foto: Bettina Schneider/NRW-Stiftung)
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