126 FÖRDERZUSAGEN IN 2017 / ERNEUT UNTERSTÜTZUNG VON KLASSENFAHRTEN

7,2 MIO. EURO FÜR NATURSCHUTZGEBIETE, DENKMÄLER UND MUSEEN

Düsseldorf, 28.12.2017. Für 126 Naturschutz- und Kulturprojekte stellte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung im Jahr 2017 rund 7,2 Millionen Euro zur Verfügung. Hilfe gab es etwa für die Neukonzeption von Ausstellungen im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten,  im Otto-Pankok-Museum in Hünxe und im Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde. Die Römische Grabkammer in Köln-Weiden wird mit Hilfe der NRW-Stiftung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Naturschutz wird unter anderem die Sicherung weiterer Flächen im Naturschutzgebiet Brachter Wald im Kreis Viersen und im Naturschutzgebiet Seidenbachtal in der Eifel gefördert. Verteilt auf 100 Liegenschaften befinden sich mittlerweile 6.100 Hektar besonders wertvoller Naturschutzflächen im Eigentum der NRW-Stiftung, welche diese mit ihren Gebietsbetreuern langfristig für den Naturschutz sichert. Weitere Förderungen im Bereich Naturschutz sind die Einrichtung eines Naturkundlichen Informations- und Besucherzentrums an der Bilsteinhöle in Warstein und die Neugestaltung des Waldinformationszentrums Hohenroth in Netphen.

Der Aspekt der Barrierefreiheit spielt für die NRW-Stiftung bei den Förderzusagen weiterhin einer wichtige Rolle: Aktuell zu nennen sind die barrierefreie Gestaltung des Besucherbergwerks Grube Wohlfahrt in Rescheid und der Einbau eines Aufzuges im Macke Haus in Bonn.

Erneut stellte die NRW-Stiftung Zuschüsse für Klassenausflüge zur Verfügung, wenn diese zu geförderten Natur- und Kulturprojekten führten. Rund 1.100 Schulklassen mit 30.000 Schülern erhielten dadurch Unterstützung für diese „Heimat-Touren“ zu außerschulischen Lernorten. Auch in 2018 wird es wieder Unterstützung für diese Klassenfahrten geben.

Im Herbst 2017 hat sich der Vorstand der NRW-Stiftung turnusgemäß neu konstituiert. Eckhard Uhlenberg, ehemaliger Landtagspräsident und Umweltminister wurde neuer Präsident der NRW-Stiftung. Er löste Harry Voigtsberger in dieser Funktion nach fünf Jahren ab.

3000 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 mit insgesamt rd. 265 Mio. Euro fördern. Das Geld für ihre Förderungen erhält die NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.


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