2.867 PROJEKTE UND 253 MIO. EURO GEFÖRDERT / STIFTUNG ALS PARTNER DES EHRENAMTES

PROJEKT "HEIMAT.NRW" ZEIGT 100 FOTOS ZUM RUNDEN GEBURTSTAG DER NRW-STIFTUNG

Düsseldorf, 23.09.2016. Exakt 253.337.861,50 Euro – das ist die Förderbilanz der Nordrhein-Westfalen-Stiftung 30 Jahre nach ihrer Gründung im September 1986. Mit dieser Summe unterstützte die NRW-Stiftung landesweit insgesamt 2.867 Maßnahmen ehrenamtlicher Vereine oder gemeinnütziger Einrichtungen, die sich für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Zu den bekanntesten Projekten der NRW-Stiftung gehören die Restaurierung von Schloss Drachenburg in Königswinter, der Bau des Neanderthal-Museums in Mettmann oder die Übernahme von Haus Rüschhaus in Münster. Im Naturschutz gehört die NRW-Stiftung, die sich seit 1986 beispielsweise erfolgreich für die Rettung des Weißstorchs an der Weser einsetzt, mit rund 6.000 Hektar Grundbesitz heute zu den größten Besitzern von Schutzflächen in NRW. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung hauptsächlich aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend auch aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und weiteren Zuwendungen ihres Fördervereins.

Zu ihrem 30. Geburtstag und zum 70. Geburtstag des Landes NRW beauftragte die NRW-Stiftung den international bekannten Fotokünstler Horst Wackerbarth mit dem Projekt "heimat.nrw". Dafür reiste der Fotograf ein Jahr lang durch alle Regionen des Landes und ließ sich dabei auch von Natur- und Kulturprojekten der NRW-Stiftung inspirieren Als Ergebnis sind nun 100 Werke aus NRW bis Ende Oktober im NRW-Forum Düsseldorf zu sehen, wo der Geburtstagsempfang der Stiftung stattfand.

In einer Gesprächsrunde unter der Leitung des WDR-Moderators Michael Köhler hob Ministerin Christina Kampmann besonders die Rolle der Nordrhein-Westfalen-Stiftung als Partner des Ehrenamtes hervor, die das Engagement vieler Menschen für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege bündele. Der frühere NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger, seit vier Jahren Präsident der NRW-Stiftung, betonte aktuelle Änderungen: So habe die Stiftung die Themen "Migration" und "Inklusion" im Rahmen ihrer Satzungsaufgaben verankert. Die NRW-Stiftung, so Voigtsberger, stellt zudem seit zwei Jahren Zuschüsse bereit, wenn Klassenfahrten als "Heimat-Touren" zu Natur- und Kulturprojekten der NRW-Stiftung führen. Dieses Programm soll fortgesetzt werden. Mit Blick auf die Zukunft machte Voigtsberger deutlich, dass man für weitere Förderungen Sicherheit bei den Zuweisungen aus dem Landeshaushalt brauche und weitere Finanzierungsquellen erschließen müsse.


Vereint vor der Kulisse mit den Wahrzeichen des Landes (v.l.): Harry Schmitz, kaufmännischer Geschäftsführer des NRW-Forums Düsseldorf, Harry K. Voigtsberger, Präsident der NRW-Stiftung, der Künstler Horst Wackerbarth und die Rentnerin Cilly Elzer, die beim Projekt "heimat.nrw" mitwirkte, NRW-Kulturministerin Christina Kampmann und Moderator Michael Köhler. (Foto: Judith Büthe /NRW-Stiftung)
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