NRW-STIFTUNG ÜBERREICHT ZUGABE ÜBER 58.000 EURO AN DEN FÖRDERVEREIN

GRÜNES LICHT FÜR DEN BAU DER SIEDEPFANNE AN DER SALINE

Rheine, 07.06.2016. Die Geschäftsführerin der NRW-Stiftung, Martina Grote, hatte bei ihrem Besuch der Saline Gottesgabe in Rheine-Bentlage einen großen Umschlag mit erfreulichem Inhalt dabei: Es war die schriftliche Förderzusage der NRW-Stiftung, dass sie für den Bau einer Siedepfanne auf dem Gelände der Saline einen Zuschuss von 58.000 Euro zur Verfügung stellt. Den Umschlag mit der Förderzusage überreichte Grote im Beisein von Rheines stellvertretendem Bürgermeister Udo Bonk an Jules Vleugels als Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Saline Gottesgabe e. V..

Der Förderverein der Saline hat sich zum Ziel gesetzt, die traditionelle Methode des Salzsiedens zu erforschen und bekannt zu machen. Um die Salzgewinnung für Schulklassen und große Gruppen besser veranschaulichen zu können, möchte der Verein neben dem historischen Salzsiedehaus eine feste Siedepfanne errichten; eine Nutzung der alten Siedepfannen ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Die rund anderthalb mal zwei Meter große und 35 Zentimeter hohe Wanne soll in einem Glaspavillon stehen. So ist sie gegen Wettereinflüsse geschützt und Besucher können auch außerhalb der Führungen einen Einblick in die Salzgewinnung erhalten.

Das langjährige Engagement der Vereinsmitglieder und die authentische bauliche Situation der Saline hätten die NRW-Stiftung überzeugt, betonte Grote bei ihrem Besuch in Bentlage. Ebenso der Plan, mit der Siedepfanne den historischen Ablauf der Salzgewinnung aus dem 18. und 19. Jahrhundert auch für Schulklassen wieder vollständig aufzeigen zu können.


Vor der Saline Gottesgabe in Rheine-Bentlage überreichte Martina Grote in Anweseheit des stellvetretenden Bürgermeisters Andreas Bonk (2. v. r.) und Vertretern der Ratsfraktionen eine Föderzusage an den Verein, der dort eine zwei mal drei Meter große, feste Siedepfanne errichten wird.
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