ZUSCHUSS IN HÖHE VON 140.000 EURO FÜR DEN HEIMATVEREIN FIESTEL

NRW-STIFTUNG ÜBERREICHTE FÖRDERZUSAGE FÜR DIE SICHERUNG DER RUINE ELLERBURG IN FIESTEL

Fiestel, 18.03.2016. Einen Zuschuss in Höhe von 140.000 Euro stellt die Nordrhein-Westfalen-Stiftung dem Heimatverein Fiestel zur Verfügung. Mit dem Geld können die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt an der Ruine Ellerburg beginnen. Die Burgruine soll gesichert und für Besucher zugänglich gemacht werden. Die schriftliche Zusage für die Förderung überreichte jetzt Dr. Ute Röder, Mitglied im Vorstand der NRW-Stiftung, bei einem Besuch in Fiestel persönlich an die Vereinsvorsitzende Dörte Behnke.

Von der Burganlage selber ist nur noch wenig zu sehen. Die Bausubstanz von Herrschafts- und Burghaus war in einem ruinösen und stark einsturzgefährdeten Zustand und nicht mehr zu erhalten. 2014 erfolgte deshalb der geordnete Abriss. Zu sehen sind heute nur noch die Grundrisse, Keller und einige „Versatzstücke“. Die Burganlage ist jetzt ein eingetragenes Bodendenkmal. Der Heimatverein und die Dorfgemeinschaft Fiestel, der Verein Herrenhäuser und Gärten und die Stadt Espelkamp möchten gemeinsam die Ellerburg mit ihren großen Parkanlagen herrichten und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Im ersten Bauabschnitt soll die Burgruine begehbar gemacht werden. Der Burghof soll zudem neu gestaltet und die historische Brücke saniert werden. Außerdem möchte der Heimatverein Informationstafeln zur Burggeschichte auf-stellen. Im zweiten Abschnitt sollen später die Gräfte wieder mit Wasser gefüllt und die Parkanlagen hergerichtet werden. Auch ein „Grünes Klassenzimmer“ ist geplant.

„Das große ehrenamtliche Engagement der Dorfgemeinschaft hat uns die Entscheidung zur Förderzusage leicht gemacht“, so Ute Röder bei ihrem Besuch in Fiestel. Man merke, dass die Ellerburg auch als Ruine für viele Espelkamper ein identitätsstiftender Ort sei, und für solche Orte habe die NRW-Stiftung ein großes Herz.


Das Bodendenkmal Ellerburg aus der Vogelperspektive. Von oben kann man die Grundrisse deutlich erkennen (Foto: Bernd Hegert / NRW-Stiftung)
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Treffen an der Ellerburg (v. l.): Heinrich Schürmann, Regionalbotschafter NRW-Stiftung Karl-Heinz Haseloh, , Georg Droste, Bürgermeister Heinrich Vieker, Vorsitzende Dörte Behnke, Dr. Ute Röder vom Vorstand der NRW-Stiftung, Dominik Bulinski, Dr. Gerhard Franke, Berthold Freiherr von der Horst (Foto: Bernd Hegert/ NRW-Stiftung)
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