ZUSCHUSS IN HÖHE VON 80.000 EURO FÜR DEN KÖLNER MÄNNER-GESANG-VEREIN

NRW-STIFTUNG SIGNALISIERT HILFE FÜR DEN BRANDSCHUTZ AN DER WOLKENBURG

Köln, 11.03.2016. Seit 1960 wird das Gebäude als Heimstätte des Vereins mit Archiv-, Proben- und Veranstaltungsräumen genutzt. Das städtische Bauamt fordert den Verein jetzt auf, neue Brandschutzauflagen zu erfüllen, um den geltenden Standards und Vorschriften zu entsprechen: Eine Nichteinhaltung dieser Auflagen könnte unter Umständen die Schließung zur Folge haben. Der Kölner Männer Gesang Verein sieht sich nicht in der Lage, die finanziellen Mittel dafür aufzubringen.

Die Wolkenburg, ursprünglich eine mittelalterliche Klosteranlage der Benediktinerinnen von Rolandswerth, wurde in ihrer langen Geschichte mehrfach erweitert, umgebaut und dabei als Krankenpflegeheim, Brauerei und Musikschule genutzt. In der „Nacht der 1.000 Bomber“ vom 30. auf den 31. Mai 1942 wurde das Gebäude zerstört. 1958 verständigten sich die Stadt Köln und der Kölner Männer-Gesang-Verein darauf, das historische Gebäude originalgetreu wiederaufzubauen. Dafür stellt die Stadt das Grundstück per Erbpacht zur Verfügung. Einzig durch Spenden aus der Bevölkerung finanziert, wurde das Haus, heute eines der wenigen barocken Gebäude in Köln, innerhalb von zwei Jahren errichtet.

Um das langjährige und hohe Engagement der Vereinsmitglieder für den Erhalt der Wolkenburg zu honorieren, stellt die NRW-Stiftung dem Verein mit 80.000 Euro die Hälfte der benötigten Fördersumme in Aussicht. Da die Wolkenburg als "musikalischer Heimat- und Identifikationsort Kölns" von Bedeutung ist, soll sich - so teilt die NRW-Stiftung mit - die Stadt Köln ebenfalls mit 80.000 Euro an den Gesamtkosten für den modernen Brandschutz beteiligen.



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