ZUSCHUSS BIS ZU 51.000 EURO / SPENDEN WERDEN VERDOPPELT

NRW-STIFTUNG ÜBERREICHT FÖRDERZUSAGE FÜR RESTAURIERUNG DER FALKENBURG IM TEUTOBURGER WALD

Detmold, 18.12.2015. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Verein "Die Falkenburg e.V." einen erneuten Zuschuss in Höhe von bis zu 36.000 Euro zur Verfügung. Damit können die Sanierungsarbeiten für den vierten Bauabschnitt an der Ruine Falkenburg im Teutoburger Wald beginnen. Zusätzlich verdoppelt die NRW-Stiftung weitere eingeworbene Spendengelder bis maximal 15.000 Euro. Die schriftliche Zusage überreichte Dr. Ute Röder, Mitglied im Vorstand der NRW-Stiftung, jetzt persönlich an die Vereinsvorsitzende Sabine Schalk und den Eigentümer Stephan Prinz zur Lippe.

Die Ruine Falkenburg wird seit 2004 ergraben und restauriert. Seitdem wurden die Oberburg mit Bergfried, Palas und Kapelle sowie die Ringmauer der Unterburg saniert. Statische Probleme an der Ringmauer hatten die Sanierungsarbeiten immer wieder erschwert und verzögert. Im kommenden Bauabschnitt sollen die Arbeiten an der Ringmauer, der Zwingermauer und den beiden Toren nun abgeschlossen werden. Die NRW-Stiftung hat die früheren Bauabschnitte bereits mit einer Summe von 232.500 Euro unterstützt. Die erneute Förderung begründet Ute Röder damit, dass "die Ruine Falkenburg hier in Detmold für viele Lipper ein identitätsstiftender Ort geworden ist. Und für solche Orte hat die NRW-Stiftung ein großes Herz, denn die Heimatpflege ist ein Hauptbestandteil ihrer Satzung."

Die Falkenburg im Teutoburger Wald ist der Stammsitz des Hauses Lippe in Detmold. Ihre erhaltenen Grundmauern stammen aus dem 12. Jahrhundert. Bis ins 16. Jahrhundert hinein war die mittelalterliche Burganlage bewohnt. In der Ausstellung "Die Falkenburg. Ursprung Lippes" im Lippischen Landesmuseum werden kleinere Grabungsfunde wie Geschirr, Schmuck und Waffenteile gezeigt.


Die NRW-Stiftung fördert die Restaurierung der Falkenburg. Die schriftliche Zusage überreichte jetzt Dr. Ute Röder, Mitglied im Vorstand der NRW-Stiftung, an die Vereinsvorsitzende Sabine Schalk (m.) und den Eigentümer Stephan Prinz zur Lippe. Foto: NRW-Stiftung / Bernd Hegert
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