70 JAHRE NORDRHEIN-WESTFALEN + 30 JAHRE NRW-STIFTUNG = 100 JAHRE HEIMAT

MIT DER ROTEN COUCH UNTERWEGS IN NRW

Düsseldorf/NRW, 14.09.2015. Im Herbst 2016 feiern das Land Nordrhein-Westfalen seinen 70. Geburtstag und die von ihr gegründete NRW-Stiftung ihren 30. Geburtstag – zusammen blicken sie dann auf 100 Jahre Heimat zurück. Aus diesem Anlass reist der international bekannte Fotokünstler Horst Wackerbarth zurzeit ein Jahr lang durch alle Regionen Nordrhein-Westfalens, um für das Portrait „heimat.nrw" mit seiner Roten Couch besonders typische und besonders markante Orte und Menschen in Szene zu setzen. In Mettmann besuchte er jetzt das Neanderthal Museum und platzierte dort sein berühmtes Möbelstück.

Nordrhein-Westfalen bietet viele Orte, Gebäude, Plätze und Themen, die bei den Menschen ein Heimatgefühl auslösen: Die Sagen umwobenen Externsteine und das Hermanns-Denkmal im Kreis Lippe, die Ruine der Kaiserpfalz in Düsseldorf und die Bergbauregionen, nicht nur im Ruhrgebiet. Auch Heimatorte wie das Rüschhaus in Münster, die Alte Synagoge in Essen, Burg Altena, die Landschaften des Niederrheins und der Eifel, die Senne oder die Weserauen mit ihren Weißstörchen gehören zu den Motiven, die Wackerbarth ablichtet.  Viele dieser Orte sind Natur- und Kulturprojekte, die von der NRW-Stiftung gefördert werden. So konnte das Neanderthal Museum seinerzeit mithilfe der NRW-Stiftung erbaut werden.

Im Ergebnis sollen neben dem Neanderthal-Museum etwa weitere 100 Motive zu der Ausstellung „70 Jahre Nordrhein-Westfalen + 30 Jahre NRW-Stiftung = 100 Jahre Heimat“ zusammengefügt werden, die dann ab September 2016 im Landtag NRW, im Forum NRW und anschließend auch auf Wanderausstellungen gezeigt wird. Das landesweite Fotoprojekt wird mit einer eigenen Homepage begleitet: Auf www.heimat-nrw.de  wird ständig über den Fortschritt der Arbeiten, über Motive und Ereignisse berichtet. Die RAG-Stiftung und das Essener Unternehmen Evonik Industries unterstützen die Aktion.

Der Künstler Horst Wackerbarth

Die Rote Couch ist das Markenzeichen Wackerbarths: Seit 1985 tourt er mit ihr durch die USA und Europa, war in der Eiswüste Alaskas und im Regenwald Südamerikas, in den Metropolen Europas und den Dörfern Sibiriens. Prominente wie Bill Clinton, Michail Gorbatschow oder Yehudi Menuhin haben auf ihr ebenso Platz genommen wie Analphabeten, Landarbeiter oder Hooligans. Wackerbarths berühmte Rote Couch fungiert dabei als gemeinsamer Nenner und verbindendes Element, sie verknüpft Unterschiede und Gemeinsamkeiten, will dabei Menschen miteinander auf Augenhöhe bringen.

Über 800 Werke hat der in Düsseldorf lebende Fotokünstler mit der Roten Couch bereits geschaffen. Sie fügen sich zu seinem Lebenswerk „The Red Couch – A Gallery of Mankind“ zusammen, in dem Wackerbarth Menschen, Schicksale und Orte versammelt. Mit der neuen Serie unter dem Titel „heimat.nrw - die Rote Couch in Nordrhein-Westfalen“ soll sich nun der Kreis schließen: USA, Europa, NRW – jetzt kehrt die berühmte Couch zu ihrem Ursprung zurück. „Mit der neuen Serie möchten wir das „Wir-Gefühl der Menschen in diesem Bundesland fördern und Identität stiften“ so der Künstler, der damit einen idealen Ansatz gefunden hat, um eine thematisch passende Arbeit zu den runden Geburtstagen des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW-Stiftung zu schaffen. Dabei werden neben markanten Motiven wie der Kölner Dom oder der Gasometer in Oberhausen auch Förderprojekte wie Schloss Drachenburg in Königswinter, die Wiesen mit blühenden Narzissen in der Eifel oder das weltweit einzigartige Junker-Haus in Lemgo eine Rolle spielen.  

Geplant sind mit den Motiven neben Ausstellungen auch ein Bildband, Kalender und Postkarten.


Für die Fotoarbeiten mit Horst Wackerbarths Roter Couch verließen die Figuren "Mr. 4 Prozent" und "Kina" kurzzeitig das Neanderthal Museum und ließen sich vom Künstler an dem berühmten Möbelstück positionieren. (Foto: Dominik Elstner)
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Bildzeile siehe oben. (Foto: Dominik Elstner)
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