BESUCHER AUS ALLEN TEILEN NORDRHEIN-WESTFALENS KAMEN NACH MARIENMÜNSTER

GELEBTES NRW IN DER ABTEI

Marienmünster, 22.06.2015. Aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens kamen am Samstag mehr als 250 Gäste in die Abtei Marienmünster. Sie waren Teilnehmer einer Mitgliederversammlung, zu der der Förderverein der NRW-Stiftung eingeladen hatte. Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl und Bürgermeister Robert Klocke begrüßten die Teilnehmer in Marienmünster gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Staatsminister a. D. Michael Breuer, und dem Präsidenten der NRW-Stiftung, dem früheren Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger.

Der Ort für die diesjährige Mitgliederversammlung war mit Bedacht gewählt: So half die NRW-Stiftung in den vergangenen Jahren der Abtei Marienmünster bei der Restaurierung und Umnutzung der Wirtschaftsgebäude und hilft aktuell bei der Restaurierung und Einrichtung des Pförtnerhauses und beim Ausbau des Schafstalls. „Ein Mehr an Miteinander“, so sieht Hans Hermann Jansen als Vorstandsmitglied der Kulturstiftung Marienmünster die bisherige Zusammenarbeit.

Nach Berichten über die Arbeit der NRW-Stiftung und ihres Fördervereins und der Wiederwahl des Fördervereinsvorstands zeichnete Michael Breuer den Heimatverein Horn, vertreten durch die Vorsitzende Anne Oelers-Albertin, mit einem „WegWeiser“ aus. Mit diesem Preis ehrt der Förderverein der NRW-Stiftung einmal jährlich Einzelpersonen oder Vereine, die sich mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz besonders beispielhaft verdient gemacht haben. Der Heimatverein Horn betreut seit 2003 das Burgmuseum Horn und richtete mithilfe der NRW-Stiftung einen Raum zur Burg- und Stadtgeschichte neu ein. Dabei ging es dem Verein vor allem um eine bessere Ansprache von Kindern und Jugendlichen, so dass sich im „Roten Saal“ nun auch zahlreiche Exponate zum Anfassen befinden.

13 Vereine aus der Region präsentieren sich

Gleich 13 Vereine aus der näheren Umgebung des Veranstaltungsortes, die allesamt in den vergangenen Jahren von der NRW-Stiftung mit verschiedenen Natur- oder Kulturprojekten unterstützt wurden, präsentierten sich bei der Mitgliederversammlung mit Informationstischen. Dabei handelt es sich um die Kulturstiftung Marienmünster, den NABU im Kreis Höxter, die Jacob Pins Gesellschaft (Forum Jacob Pins) aus Höxter, die Kulturgemeinschaft Ottbergen, den Förderverein Möbelmuseum und den Heimatverein Ottenhausen aus Steinheim, die Friedrich-Wilhelm-Weber-Gesellschaft aus Bad Driburg, die Landschaftstation im Kreis Höxter, den Heimatverein Horn und die Schutzgemeinschaft Externsteine aus Horn-Bad Meinberg, den Verein zum Schutze des Weißstorches in Lügde-Elbrinxen, den Heimatverein Schieder (Papiermühle Plöger) und die Biologische Station Lippe in Schieder-Schwalenberg.

Besuch bei Förderprojekten in der Nachbarschaft

Nach der Sitzung besuchten die Gäste einige Projekte, die von der NRW-Stiftung in der Umgebung gefördert wurden. Dazu gehören etwa Schloss Corvey, dem die NRW-Stiftung bei Restaurierungen und der Einrichtung eines Museums half und das Forum Jacob Pins in Höxter, das ebenfalls mithilfe der NRW-Stiftung restauriert und umgebaut werden konnte. Weitere Ziele waren die Papiermühle Plöger in Schieder-Schwalenberg, das „Storchendorf“ Lügde-Elbrinxen und die Landschaftsstation Kreis Höxter.

Die NRW-Stiftung finanziert ihre Förderungen hauptsächlich aus Lotterie-Erträgen, aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins, der allein im letzten Jahr 500.000 Euro beisteuern konnte. Dem Förderverein gehören neben Einzel- und Familienmitgliedern auch mehr als 280 Vereine, Firmen oder Unternehmen an, außerdem landesweit 131 Städte, 42 Gemeinden und alle 31 Kreise, die mit einem Jahresbeitrag von 0,5 Cent pro Einwohner die Arbeit der NRW-Stiftung unterstützen. Rund 2.700 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung so seit ihrer Gründung 1986 fördern.


Der Vorsitzende des Fördervereins NRW-Stiftung, Staatsminister a.D. Michael Breuer, überreichte die Mitgliedsurkunde für die Stadt Marienmünster an Bürgermeister Robert Klocke. (Foto: NRW-Stiftung / Bernd Hegert)
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