MIT ZUSCHUSS IN HÖHE VON 200.000 EURO

NRW-STIFTUNG HILFT BEI SANIERUNG DER WASSERTANK-ETAGE IM BAHNHOFSTURM

Rechtzeitig vor Weihnachten gibt es gute Nachrichten von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung für Oberhausen: Die NRW-Stiftung wird dem Verein "Kultur im Turm" (kitev) einen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro für die Restaurierung der Wassertank-Etage im Oberhausener Hauptbahnhof zur Verfügung stellen. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz ihres neuen Präsidenten, des früheren NRW-Bau- und Wirtschaftsministers Harry Kurt Voigtsberger in Düsseldorf. Der neue Präsident der NRW-Stiftung ließ es sich nicht nehmen, das Schreiben mit der Zusage der NRW-Stiftung persönlich an den Vorsitzenden der kitev, Christoph Stark, zu überreichen. Gemeinsam mit Kulturdezernent Apostolos Tsalastras besichtigte er den Bahnhofsturm, dessen Wassertank-Etage jetzt saniert werden soll. Der 2006 von Künstlern und Architekten gegründete Verein Kultur im Turm e. V. (kitev), der schon verschiedene künstlerische Projekte im Bahnhof initiierte, möchte nun die vier Obergeschosse des ehemaligen Wasserturms in dem zwischen 1930 und 1934 im Stil der Klassischen Moderne errichteten Hauptbahnhof umbauen und als Veranstaltungsort etablieren. Im sechsten Obergeschoss des Turmes befinden sich zudem zwei riesige und von außen nicht sichtbare Wassertanks, deren Existenz allgemein unbekannt war. Mit dem Zuschuss der NRW-Stiftung soll in einem zweiten Bauabschnitt nun auch diese Etage saniert und für das Publikum zugänglich gemacht werden. Eine umlaufende Empore in Höhe der oberen Turmfenster soll zudem die Aussicht über die Stadt in alle Richtungen erschließen und den Blick von oben in die noch vorhandenen Wassertanks, die früher für das Befüllen der Dampflokomotiven benötigt wurden, ermöglichen. Mehr als 2.400 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 unterstützen. In Oberhausen half sie etwa dabei, die Grabungsstätte der "St. Antony-Hütte" für Besucher herzurichten, das Haus Ripshorst als Natur- Informations-Zentrum einzurichten oder die Burg Vondern in Osterfeld zu restaurieren. Ihre Förderungen finanziert die NRW-Stiftung überwiegend aus Lotterieeinnahmen, zunehmend aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträge ihres Fördervereins.


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