EHRENPRÄSIDENT KNIOLA ÜBERREICHT ZUSAGE ÜBER 250.000 EURO

NRW-STIFTUNG HILFT BEI SANIERUNG DES
"LANSTROPER EI"

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird dem Förderverein Lanstroper Ei einen Zuschuss in Höhe von 250.000 Euro für die Sanierung des gleichnamigen Wasserturms in Dortmund-Grevel zur Verfügung stellen. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand während seiner jüngsten Sitzung in Düsseldorf. Staatsminister a. D. Franz-Josef Kniola überreichte gestern als Ehrenpräsident der NRW-Stiftung im Hansesaal im Dortmunder Rathaus einen Brief mit dieser Zusage an den Vorsitzenden des Fördervereins Lanstroper Ei e. V., Bodo Champignon. Kniola lobte dabei vor allem das Engagement, mit dem sich der Förderverein seit einigen Jahren für den Erhalt des markanten Denkmal einsetzt. Der rund 57 Meter hohe und 180 Tonnen schwere Turm – der wegen seines eiförmigen Wasserbehäl-ters auch "Lanstroper Ei" genannt wird – gilt als Landmarke auf Dortmunder Stadtgebiet und ist in fast jedem Buch zur Industriekultur des Ruhrgebietes abgebildet. Als Wasserbehälter des Barkhausen-Typs, in Dortmund bei der Firma Klönne gebaut, gilt er als einmaliges Zeugnis der Industriegeschichte. Doch der Zahn der Zeit hat deutliche Spuren an dem rund 100 Jahre alten Bauwerk hinterlassen. Ebenfalls mit Unterstützung der NRW-Stiftung hat der Förderverein deshalb in den letzten Jahren eine umfassende Schadensanalyse durchführen lassen. Der daraus resultierende Plan für die Instandsetzung sieht Kosten in Höhe von rund 2 Mio. Euro vor, außerdem neben dem Zuschuss der NRW-Stiftung auch Bundesmittel eines Denkmalpflege-Sonderprogramms und eine maßgebliche Einbindung des ARGE JobCenters Dortmund, das dort benachteiligte Jugendliche qualifizieren möchte. Die notwendigen Arbeiten Turm sollen im Frühjahr 2013 beginnen und etwa zwei Jahre dauern. Rund 2.400 Natur- und Kulturprojekte hat die NRW-Stiftung seit 1986 fördern kön-nen: in Dortmund gehören dazu beispielweise die Einrichtung des Hoesch-Museums und die Zuschauertribüne für die Naturbühne in Hohensyburg. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung hauptsächlich aus Lotterieeinnahmen, zunehmend auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.


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