ZUSÄTZLICHE SPENDENGELDER WERDEN VERDOPPELT

GUTE AUSSICHTEN FÜR DEN BISMARCKTURM

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird dem Förderverein Bismarckturm Hagen e. V. für die denkmalgerechte Sanierung des Bismarckturmes einen Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro bereit stellen. Das beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz des früheren Bundeslandwirtschaftsministers Jochen Borchert in Düsseldorf. Weitere 50.000 Euro gibt die NRW-Stiftung hinzu, wenn der Verein zu-sätzliche Spendengelder in derselben Höhe einwerben kann. Der Bismarckturm wurde über viele Jahrzehnte hinweg als Aussichtsturm genutzt und war ein beliebtes Ausflugsziel. Seit dem Frühjahr 2006 ist der Turm wegen Baufälligkeit gesperrt. Der im letzten Jahr gegründete Förderverein widmet sich nun speziell der Pflege und Erhaltung des Baudenkmals. Ziel des Vereins ist es den Turm vollständig zu sanieren und anschließend regelmäßig für Besucher zu öffnen. Darüber hinaus soll auch der benachbarte Kiosk aus den 50er Jahren wiedereröffnet und der Wiesenplatz rund um den Turm durch Veranstaltungen belebt werden. Mehr als 2.400 Natur- und Kulturprojekte konnte die NRW-Stiftung seit ihrer Grün-dung 1986 unterstützen. In Hagen unterstützte sie beispielsweise Instandsetzungs-arbeiten am Schloss Hohenlimburg, die Erweiterung des Deutschen Kaltwalzmuse-ums auf dem Schlossgelände und sie förderte die Dauerausstellung "Wald und Mensch" im Freilichtmuseum Hagen. Das Geld für ihre Förderungen erhält sie überwiegend aus Lotterieeinnahmen, von zunehmender Bedeutung sind Spenden und Mitgliedsbeiträge ihres Fördervereins, der inzwischen über 8.700 Mitglieder hat.



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