GEBURTSTAGS-GESPRÄCHE IM NRW-LANDTAG

25 JAHRE NORDRHEIN-WESTFALEN-STIFTUNG:
SCHUBKRAFT FÜR NATUR, KULTUR UND EHRENAMT

Exakt 228.434.008,19 Euro – das ist die Förderbilanz der Nordrhein-Westfalen-Stiftung 25 Jahre nach ihrer Gründung im September 1986. Mit dieser Summe unterstützte die NRW-Stiftung landesweit insgesamt 2.367 Maßnahmen ehrenamtlicher Vereine oder gemeinnütziger Einrichtungen, die sich für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Zu ihrem Jubiläum lud die NRW-Stiftung jetzt in den Landtag ein, wo in einer Gesprächsrunde unter der Lei-tung des früheren WDR-Moderators Manfred Erdenberger Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Stiftungspräsident Jochen Borchert und als Zeitzeuge der langjährige Projektpartner Klaus Michael Lehmann vom Erin Förder-Turm-Verein Castrop-Rauxel e. V. über die die Bedeutung und Zukunft der NRW-Stiftung sprachen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die zugleich Vorsitzende im Stiftungsrat ist, hob besonders die Rolle der Nordrhein-Westfalen-Stiftung als Partner des Eh-renamtes hervor, die das Engagement vieler Menschen für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege bündele. Der frühere Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert, seit vier Jahren Präsident der NRW-Stiftung, betonte mit Blick auf die Zukunft, dass man für weitere Förderungen zusätzliche Finanzierungsquellen erschließen wolle. Inhaltlich werde sich die NRW-Stiftung in Zukunft verstärkt mit dem Thema "Heimat" beschäftigen und dabei auch die Zielgruppe der Bürger mit Zuwanderungsgeschichte einbinden. Als "Zeitzeuge" schilderte der frühere Vorsitzende des "Erin-Förderturm-Vereins Castrop-Rauxel", Klaus Michael Lehmann, wie dort der Widerstand von Bürgern den Abriss von Zechentürmen verhinderte, die danach mithilfe der NRW-Stiftung restauriert und zu Wahrzeichen der Bergbaugeschichte wurden. Zu den bekanntesten Projekten der NRW-Stiftung gehören die im letzten Jahr abgeschlossene Restaurierung von Schloss Drachenburg in Königswinter, der Bau des Neanderthal-Museums in Mettmann oder Sanierungsarbeiten am Schloss Hohenlimburg in Hagen. Im Naturschutz ist die NRW-Stiftung, die sich seit 1986 erfolgreich für die Rettung der Weißstörche an der Weser einsetzt, mit inzwischen rund 5.000 Hektar Grundbesitz in 70 Gebieten heute der drittgrößte Besitzer von Naturschutzflächen in NRW. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung hauptsächlich aus Lotterieerträgen, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden und weiteren Zuwendungen ihres Fördervereins.


[Foto: Christina Sobiraj]
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