NRW-STIFTUNG PRÄSENTIERT NEUE BEFRAGUNG ZUM HEIMATGEFÜHL

93,5 PROZENT DER MENSCHEN MIT ZUWANDERUNGSGESCHICHTE FÜHLEN SICH IN NRW ZU HAUSE

Eine überwältigende Mehrheit der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fühlt sich in NRW zu Hause. Das ergab eine Befragung der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) GmbH. Die Umfrage wurde für die Nordrhein-Westfalen-Stiftung anlässlich des Kongresses "Heimat NRW gestern – heute – morgen" erstellt und von der Stiftung Mercator gefördert. "In einer vom Fortschritt beschleunigten und globalisierten Welt ist Heimat für die Menschen wieder ein wichtiger Bezugspunkt. Und genau hier hat Nordrhein-Westfalen viel zu bieten", so Jochen Borchert, Präsident der NRW-Stiftung. Das Thema Heimat und Integration werde die NRW-Stiftung auch über den Kongress hinaus beschäftigen. Die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Heimatpflege, Naturschutz und einem weit gefassten Kulturbegriff zeigten, dass der Gründungsansatz und der Förderansatz der NRW-Stiftung zeitlos seien. An der telefonischen Befragung nahmen 1.934 Personen mit und ohne Migrationshintergrund in der Region Rhein-Ruhr teil. Von den Befragten haben 81,5 Prozent einen Migrationshintergrund, das heißt sie selbst oder mindestens ein Elternteil ist im Ausland geboren. Der hohe Anteil der Migranten an der Stichprobe ermöglicht auch kleinteiligere Analysen innerhalb der Bevölkerung mit Migrationshintergrund. 93,5 Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund gaben an, sich in NRW zu Hause zu fühlen. Damit liegen sie nur knapp hinter den Befragten ohne Migrationshintergrund, von denen sich 95,8 Prozent in NRW zu Hause fühlen. Fast zwei Drittel der Bevölkerung fühlt sich sogar sehr zu Hause in NRW (65,9 Prozent bei den Personen ohne Migrationshintergrund und 60,3 Prozent bei den Personen mit Migrationshintergrund). Natur ist vor allem für Befragte ohne Migrationshintergrund wichtig; für Befragte mit Migrationshintergrund ist sie weniger von Bedeutung. Eine Ausnahme bilden jedoch Eltern, die der zweiten Generation angehören. Auch für sie gehört zu ihrer Definition von Heimat viel Natur. Bei dem Kongress, der am 18. November im Landtag NRW stattgefunden hat, wurden der Heimatbegriff und das Heimatgefühl der Menschen in Nordrhein-Westfalen thematisiert und die Identifikationsfaktoren Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege in den Blickpunkt gerückt. Weitere Referenten waren unter anderem NRW-Kulturministerin Ute Schäfer, Navid Kermani, Schriftsteller und Orientalist, Prof. em. Dr. Wolfgang Haber, Professor für Landschaftsökologie und Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, Dombaumeisterin zu Köln. Weitere Informationen und Fotos vom Kongress stehen am 18.11.2011 ab 14.00 Uhr unter www.nrw-stiftung.de/presse/downloads für Sie zum Download bereit. Ansprechpartner: Stefan Ast Nordrhein-Westfalen-Stiftung Roßstraße 133, 40476 Düsseldorf Tel: (02 11) 4 54 85-0 (Durchwahl -37) Mobil: (0177) 454 85 86 Fax: (02 11) 4 54 85-22 www.nrw-stiftung.de http://www.nrw-entdecken.de stefan.ast@nrw-stiftung.de


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Prominente Redner des Kongresses. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Jochen Borchert (Präsident der NRW-Stiftung), Ute Schäfer (Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW), Eckhard Uhlenberg (Präsident des Landtages NRW), Wendelin Haverkamp (Kabarettist und Projektpate der NRW-Stiftung), Dr. Navid Kermani (Schriftsteller und Orientalist), Prof. Dr. Norbert Lammert (Präsident des Deutschen Bundestages).
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