MEHR ALS 220 MIO. EURO FÜR LANDESWEIT RUND 2.367 FÖRDERMASSNAHMEN

25 JAHRE NORDRHEIN-WESTFALEN-STIFTUNG: SCHUBKRAFT FÜR NATUR, KULTUR UND EHRENAMT

Exakt 228.434.008,19 Euro – das ist die Förderbilanz der Nordrhein-Westfalen-Stiftung 25 Jahre nach ihrer Gründung am 9. September 1986. Mit dieser Summe unterstützte die NRW-Stiftung landesweit insgesamt 2.367 Maßnahmen ehrenamtlicher Vereine oder gemeinnütziger Einrichtungen, die sich für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung hauptsächlich aus Lotterieerträgen, zunehmend aber auch aus Mitgliedbeiträgen und Spenden ihres Fördervereins. Die NRW-Stiftung gilt landesweit als unverzichtbarer Partner des Ehrenamtes, so der frühere Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert, der seit vier Jahren Präsident der NRW-Stiftung ist. Zu den bekanntesten Projekten der NRW-Stiftung gehören die im letzten Jahr abgeschlossene Restaurierung von Schloss Drachenburg in Königswinter, der Bau des Neanderthal-Museums in Mettmann oder Sanierungsarbeiten am Schloss Hohenlimburg in Hagen. Neu eröffnete Museen wie die Römerthermen Zülpich, das Hoesch-Museum in Dortmund, das Heinrich-Neuy-Bauhaus-Museum in Steinfurt oder das Info-Zentrum an den Externsteinen profitierten ebenfalls von der NRW-Stiftung. Im Naturschutz ist die NRW-Stiftung, die sich seit 1986 erfolgreich für die Rettung der Weißstörche an der Weser einsetzt, mit inzwischen rund 5.000 Hektar Grundbesitz in 70 Gebieten der drittgrößte Besitzer von Naturschutzflächen in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören auch ehemals militärisch genutzte Flächen im Kreis Viersen (Brachter Wald), in Lüdenscheid (Stilleking) und im Märkischen Kreis (Apricke). Außerdem großflächige Kalkmagerrasen im Sauerland und die im Frühjahr viel besuchten Narzissentäler im Perlenbachtal in der Eifel. Viele Biologische Stationen und Naturschutzzentren erhielten ebenfalls Hilfe von der NRW-Stiftung. Mit ihrer thematischen Verbindung von Naturschutz und Kulturförderung unter einem Dach ist die NRW-Stiftung – die nach dem Vorbild des britischen National Trust gegründet wurde – bis heute bundesweit einzigartig unter vergleichbaren Einrichtungen. Impressionen und Informationen: Mehr zu 25 Jahren NRW-Stiftung im aktuellen Hintergrundbericht


Als Vorsitzender des Stiftungsrates nahm Johannes Rau am 3. September 1991 den Schlüssel zum restaurierten "Haus der Stiftungen" in Düsseldorf entgegen. Im Hintergrund rechts der erste Präsident der NRW-Stiftung, Dr. Diether Deneke, und der Sekretär der 1990 gegründeten Kunststiftung NRW, Reinhard Linsel.
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Der frühere Bundeslandwirtschaftsminister Jochen Borchert aus Bochum ist seit 2007 Präsident der NRW-Stiftung.
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Erfolgreiches Projekt aus dem Gründungsjahr: Die Zahl wild lebender Störche an der Weser hat sich von nur drei Brutpaaren 1986 auf heute mehr als 40 Brutpaare erhöht.
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