25 JAHRE NRW-STIFTUNG / JUBILÄUMSTOUR MACHT STATION IN GLADBECK

THEATER AUF ZECHE ZWECKEL

Zu ihrem 25. Geburtstag veranstaltet die Nordrhein-Westfalen-Stiftung in diesem Jahr eine Jubiläumstour mit landesweit 25 Veranstaltungen. Eine Station ist am Samstag, 2. Juli, die Zeche Zweckel in Gladbeck. Im Anschluss an die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins der NRW-Stiftung steht die Maschinenhalle der Zeche Zweckel ab 15 Uhr allen interessierten Besuchern offen. Die NRW-Stiftung wird mit einem großen Infostand über ihre Arbeit informieren, außerdem werden Partner der NRW-Stiftung wie das Martin Luther Forum Ruhr, der Förderverein Schloss Horst und der Dorstener Verein für jüdische Geschichte und Religion ihre Angebote präsentieren. Um 19 Uhr wird die Zeche Zweckel zur Bühne für das Theaterstück "Projekt Heimat. Die Vögel". Das Westfälische Landestheater inszeniert dieses Stück rund um die Schwierigkeiten und Chancen von Menschen mit Migrationshintergrund in Kooperation mit der NRW-Stiftung. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Die Zeche Zweckel wurde ganz bewusst als Aufführungsort und Kulisse für das neue Theaterstück gewählt, denn 2006 hat die NRW-Stiftung hier geholfen die Ausstellung "BALNEA Architekturgeschichte des Bades" zu realisieren. "Zu unserem Jubiläum besuchen wir die Regionen des Landes, um anhand von konkreten Förderbeispielen zu zeigen, was in den vergangenen Jahren mit Hilfe der NRW-Stiftung erreicht werden konnte", so Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung. Unter dem Motto "Schütze, was Du liebst" wolle man mit der Tour zugleich um neue Mitglieder für den Förderverein, um Spenden und Unterstützung für weitere Projekte werben. Vor dem Hintergrund, dass nahezu ein Viertel der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens eine Migrationsgeschichte hat, werde sich die Nordrhein-Westfalen-Stiftung, die "Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege" als Aufgaben in ihrem Namen verankert hat, im Jubiläumsjahr und auch darüber hinaus mit dem Thema "Heimat" beschäftigen. "Ohne Heimat sein, heißt leiden" Das neue Theaterstück thematisiert den Begriff "Heimat" und das Heimatgefühl von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. "Heimat ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis", sagt dazu Christian Scholze vom Westfälischen Landestheater, der sich schon häufig mit dem Thema Migration auseinandergesetzt hat. Er zitiert hierzu den russischen Schriftsteller Fjodor Dostojewski, der schon im 19. Jahrhundert feststellte: " Ohne Heimat sein, heißt leiden." Eingebettet in Aristophanes Komödie "Die Vögel" erzählen in dem Stück mehrere Personen über ihr Leben, ihre Erfahrungen und über Probleme und Schwierigkeiten des "Migrant-Seins" in Deutschland.


"Heimat – was ist das?" Dieser Frage nähern sich die Schauspieler Dagny Dewath, Burghard Braun und Ali Murtaza vom Westfälischen Landestheater aus der Sicht von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
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Unterwegs an 25 Orten in NRW: Das Jubiläumsmobil der Nordrhein-Westfalen-Stiftung.
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