25 JAHRE NRW-STIFTUNG / NRW-MINISTERIN UTE SCHÄFER IN HORN BAD-MEINBERG

URAUFFÜHRUNG FÜR DAS "PROJEKT HEIMAT" FINDET AN DEN EXTERNSTEINEN STATT

Zu ihrem 25. Geburtstag veranstaltet die Nordrhein-Westfalen-Stiftung in diesem Jahr eine Jubiläums-Tour mit landesweit 25 Veranstaltungen. Eine Station sind am Donnerstag, 16. Juni, die Externsteine in Horn Bad-Meinberg. NRW-Ministerin Ute Schäfer wird als stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates der NRW-Stiftung dort um 19 Uhr gemeinsam mit der Verbandsvorsteherin des Landesverbands Lippe, Anke Peithmann, die Premierengäste des Theaterstücks "Projekt Heimat" begrüßen. Das Westfälische Landestheater inszeniert dieses Stück rund um die Schwierigkeiten und Chancen von Menschen mit Migrationshintergrund in Kooperation mit der NRW-Stiftung. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Die Externsteine wurden ganz bewusst als Premierenort und Kulisse für das neue Thea-terstück gewählt, denn die NRW-Stiftung hat maßgeblich bei der Einrichtung des neuen Infozentrums an dem Naturdenkmal geholfen, das im Januar mit Ministerin Schäfer eröffnet wurde. "Zu unserem Jubiläum besuchen wir die Regionen des Landes, um anhand von konkreten Förderbeispielen wie dem neuen Infozentrum zu zeigen, was in den vergangenen Jahren mit Hilfe der NRW-Stiftung erreicht werden konnte", so Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW-Stiftung. Unter dem Motto "Schütze, was Du liebst" wolle man mit der Tour zugleich um neue Mitglieder für den Förderverein, um Spenden und Unterstützung für weitere Projekte werben. Vor dem Hintergrund, dass nahezu ein Viertel der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens eine Migrationsgeschichte hat, werde sich die Nordrhein-Westfalen-Stiftung, die "Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege" als Aufgaben in ihrem Namen verankert hat, im Jubiläumsjahr und auch darüber hinaus mit dem Thema "Heimat" beschäftigen. "Ohne Heimat sein, heißt leiden" Das neue Theaterstück thematisiert den Begriff "Heimat" und das Heimatgefühl von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. "Heimat ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis", sagt dazu Christian Scholze vom Westfälischen Landestheater, der sich schon häufig mit dem Thema Migration auseinandergesetzt hat. Er zitiert hierzu den russischen Schriftsteller Fjodor Dostojewski, der schon im 19. Jahrhundert feststellte: " ‚Ohne Heimat sein, heißt leiden‘." Eingebettet in Aristophanes Komödie "Die Vögel" erzählen in dem Stück mehrere Personen über ihr Leben, ihre Erfahrungen und über Probleme und Schwierigkeiten des "Migrant-Seins" in Deutschland. - - - - - - - - Vorschlag Bildzeile: "Heimat – was ist das?" Dieser Frage nähern sich die Schauspieler Dagny Dewarth, Burghard Braun und Ali Murtaza vom Westfälischen Landestheater aus der Sicht von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.


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