FÖRDERUNGEN IN HÖHE VON RUND 7 MIO. EURO / SCHLOSS DRACHENBURG IST RESTAURIERT

HILFE FÜR NATURSCHUTZGEBIETE, BAUDENKMÄLER UND MUSEEN

Rund 6,8 Mio. Euro stellte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung im Jahr 2010 für Maßnahmen im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege zur Verfügung. Seit 1986 unterstützt die NRW-Stiftung - die in diesem Jahr 25 Jahre alt wird - die Arbeit von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Rund 230 Mio. Euro konnte sie bisher landesweit in mehr als 2.400 Projekte investieren. Knapp 100 Fördermaßnahmen gab es im Jahr 2010. Unterstützt wurden beispielsweise die Einrichtung der Alten Synagoge in Essen als "Haus der Jüdischen Kultur", das im November neu eröffnete Fischerei-Museum in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) und die Herrichtung des Bodendenkmals St. Antony-Hütte in Oberhausen, das als "Wiege der Ruhrindustrie" gilt. Aktuell födert die NRW-Stiftung die Neugestaltung des Krippenmuseums in Telgte und den Bau eines Besucher-Informationszentrums an den Externsteinen im Kreis Lippe, das im Januar 2011 eröffnet wird. Rechtzeitig vor ihrem 25-jährigen Jubiläum konnte die NRW-Stiftung nach 16jähriger Bauzeit im Sommer 2010 die Restaurierung von Schloss Drachenburg in Königswinter abschließen. Die in Düsseldorf ansässige Stiftung, die bereits 5.000 Hektar Naturschutzflächen besitzt, plant derzeit die Übernahme weiterer 600 Hektar in so genannten "Naturerbeflächen" im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Rheinland. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung hauptsächlich aus Lotterieerträgen, zunehmend gewinnen jedoch auch Spenden und Mitgliedsbeiträgen des Fördervereins der NRW-Stiftung an Bedeutung.



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