ERWEITERTES RÖNTGEN-MUSEUM IN REMSCHEID ERÖFFNET
Remscheid, 25.01.2010. Am Freitag (22.01.2010) konnte im idyllischen Remscheider Stadtteil Lennep das deutlich erweiterte Deutsche Röntgen-Museum eröffnet werden. Etwa ein Jahr nach dem ersten Spatenstich für den neuen Museumsbereich bietet das Museum nun Platz für Veranstaltungen und deutlich mehr Ausstellungsfläche. Neben Oberbürgermeisterin Beate Wilding und dem Vorsitzenden der Freunde und Förderer des deutschen Röntgen-Museums, Prof. Dr. Ulrich Mödder, nahm für die NRW-Stiftung auch Vorstandsmitglied Albrecht Woeste an der Eröffnungsfeier teil.
Seit über 70 Jahren erschließt, dokumentiert und vermittelt das Röntgen-Museum Leben und Wirken von Johann Conrad Röntgen, dem bekanntesten Sohn Remscheids. Das sorgsam restaurierte Patrizierhaus, in dem seit den 1930er Jahren das Röntgen-Museum untergebracht ist, bildet nach wie vor den Eingangsbereich zum Museumsrundgang. Hier findet der Besucher Informationen über die Person Röntgens und die Anfänge seiner Forschung. Im Keller gelangen die Museumsgäste durch einen "Zeittunnel", in dem Röntgenbilder an die Wände projiziert werden, in den neu geschaffenen Ausstellungsbereich, für den ein angrenzendes Gebäude genutzt werden konnte. In den neu geschaffenen Räumen bilden die Entwicklung der Röntgendiagnostik und Röntgentherapie in der Humanmedizin und der Einsatz der Röntgentechnik in Krieg und Frieden die Schwerpunkte. Mit moderner Medientechnik lässt das Museum die Besucher etwa in einem Schlachtenszenario des ersten Weltkriegs erschauern. Gleich danach geht es in ein Feldlazarett, wo eindrucksvoll gezeigt wird, wie Verwundete mit Hilfe von Röntgenstrahlen behandelt wurden.
Weiter geht die Zeitreise in die 1960er Jahre, als Röntgen-Reihenuntersuchungen in mobilen Einsatzfahrzeugen zu den Alltagserfahrungen der meisten Menschen in Deutschland gehörten. Viele Gerätschaften, wie sie einst in Krankenhäusern und Arztpraxen ihre Anwendung fanden, geben dabei einen spannenden Einblick in die Medizingeschichte des vergangenen Jahrhunderts. Neu entwickelt wurde zur Eröffnung des erweiterten Museums ein Audioführer mit speziellen Programmen für Erwachsene und für Kinder. Auch an Sehbehinderte ist gedacht, denn der neue Museumsbereich und die Medien, die eingesetzt werden, sind nach den Grundsätzen einer barrierefreien Nutzung auch für Besucher mit Behinderungen bestens geeignet.
Rund 1,7 Millionen Euro hat die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts gekostet, an dem sich die NRW-Stiftung mit 580.000 Euro beteiligt hat. Der Freundeskreis und die Betreiber des Museums planen einen dritten Bauabschnitt, bei dem später ein weiteres angrenzendes Gebäude einbezogen werden soll.
Weitere Informationen unter:
www.roentgenmuseum.de
Seit über 70 Jahren erschließt, dokumentiert und vermittelt das Röntgen-Museum Leben und Wirken von Johann Conrad Röntgen, dem bekanntesten Sohn Remscheids. Das sorgsam restaurierte Patrizierhaus, in dem seit den 1930er Jahren das Röntgen-Museum untergebracht ist, bildet nach wie vor den Eingangsbereich zum Museumsrundgang. Hier findet der Besucher Informationen über die Person Röntgens und die Anfänge seiner Forschung. Im Keller gelangen die Museumsgäste durch einen "Zeittunnel", in dem Röntgenbilder an die Wände projiziert werden, in den neu geschaffenen Ausstellungsbereich, für den ein angrenzendes Gebäude genutzt werden konnte. In den neu geschaffenen Räumen bilden die Entwicklung der Röntgendiagnostik und Röntgentherapie in der Humanmedizin und der Einsatz der Röntgentechnik in Krieg und Frieden die Schwerpunkte. Mit moderner Medientechnik lässt das Museum die Besucher etwa in einem Schlachtenszenario des ersten Weltkriegs erschauern. Gleich danach geht es in ein Feldlazarett, wo eindrucksvoll gezeigt wird, wie Verwundete mit Hilfe von Röntgenstrahlen behandelt wurden.
Weiter geht die Zeitreise in die 1960er Jahre, als Röntgen-Reihenuntersuchungen in mobilen Einsatzfahrzeugen zu den Alltagserfahrungen der meisten Menschen in Deutschland gehörten. Viele Gerätschaften, wie sie einst in Krankenhäusern und Arztpraxen ihre Anwendung fanden, geben dabei einen spannenden Einblick in die Medizingeschichte des vergangenen Jahrhunderts. Neu entwickelt wurde zur Eröffnung des erweiterten Museums ein Audioführer mit speziellen Programmen für Erwachsene und für Kinder. Auch an Sehbehinderte ist gedacht, denn der neue Museumsbereich und die Medien, die eingesetzt werden, sind nach den Grundsätzen einer barrierefreien Nutzung auch für Besucher mit Behinderungen bestens geeignet.
Rund 1,7 Millionen Euro hat die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts gekostet, an dem sich die NRW-Stiftung mit 580.000 Euro beteiligt hat. Der Freundeskreis und die Betreiber des Museums planen einen dritten Bauabschnitt, bei dem später ein weiteres angrenzendes Gebäude einbezogen werden soll.
Weitere Informationen unter:
www.roentgenmuseum.de
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