HEIMATVEREIN HALVER MIT ANTRAG BEI NRW-STIFTUNG ERFOLGREICH

100.000 EURO FÜR DIE SANIERUNG DES AUSSICHTSTURMS AUF DER KARLSHÖHE

Halver, 01.12.2017. Gute Nachrichten aus Düsseldorf für den Heimatverein Halver: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird dem Verein einen Zuschuss in Höhe von bis zu 100.000 Euro für die Sanierung des Aussichtsturm auf der Karlshöhe zur Verfügung stellen. Dies beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg. Auch die Stadt Halver hat eine Unterstützung der Bauarbeiten angekündigt. Als neues Vorstandsmitglied der NRW-Stiftung wird Franz-Josef Lersch-Mense die schriftliche Zusage demnächst bei einem Besuch in Halver persönlich überbringen.

Der rund 125 Jahre alte Aussichtsturm auf der Karlshöhe ist eines der Wahrzeichen der Stadt Halver. 1892/1893 vom Sauerländischen Gebirgsverein errichtet, ermöglicht er mit seinen 23,5 Metern einen weiten Blick über das Ebbegebirge und das Bergische Land. Heute ist der Aussichtsturm jedoch baufällig und bedarf einer gründlichen Sanierung: Bereits mehrfach musste der Ziegelbau für den Besucherverkehr geschlossen werden. In den 1990er Jahren wurde der Turm letztmals saniert, auch dank Spenden aus der Halver Bevölkerung. 2009 wurde er allerdings endgültig gesperrt, die Besucherinnen und Besucher müssen auf die Aussicht verzichten. Die Initiative „Erhalt des Aussichtsturms“ des Heimatvereins Halver wirbt seitdem aktiv um Spenden und Unterstützung – bereits 50.000 Euro sind so zusammengekommen.

Die NRW-Stiftung unterstützte in der Vergangenheit bereits die Sanierung der Burg Altena, die Instandsetzung des Ahe-Hammers in Herscheid und aktuell die Restaurierung des „Kleinen Bürgerhauses“ in Iserlohn, wo die Arbeiten noch in vollem Gange sind. Die aktuelle Förderung in Halver sei nun eine sinnvolle Abrundung des Engagements im Märkischen Kreis, heißt es in einer Mitteilung der NRW-Stiftung. Rund 3000 Natur- und Kulturprojekte konnte die Nordrhein-Westfalen-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 mit insgesamt etwa 265 Mio. Euro fördern. Das Geld für ihre Förderungen erhält die NRW-Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins und Spenden.


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