INFORMATIONSREISE FÜHRTE NACH BIELEFELD

STIFTUNGSPRÄSIDENT VOIGTSBERGER LOBT EINSATZ FÜR DAS MUSEUM WÄSCHEFABRIK

Bielefeld, 04.07.2016. Der Präsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Harry Kurt Voigtsberger, besuchte gestern (1.Juli 2016) während einer Informationsreise durch Ostwestfalen auch die frühere Wäschefabrik Winkel,  die der Förderverein Museum Wäschefabrik e. V. Mitte der 1990er Jahre mit einem maßgeblichen Zuschuss der NRW-Stiftung in Höhe von rund mehr als einer Million Euro kaufen konnte. Zusammen mit weiteren Vereinsmitgliedern zeigte der Vorsitzende Rüdiger Uffmann ihm das denkmalgeschützte Gebäude und erläuterte die Museumsarbeit. Der frühere NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger zeigte sich beeindruckt von dem ehrenamtlichen Einsatz des Vereins, der mit seiner Arbeit ein wichtiges Kapitel regionaler Wirtschafts- und Sozialgeschichte aufrecht halte.  

Der Förderverein Museum Wäschefabrik konnte seinerzeit mithilfe der NRW-Stiftung zuerst das Gebäude erwerben und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe als Museum einrichten; später half die NRW-Stiftung auch beim Kauf der Außenanlagen für das Museum. Der Betrieb des Hauses zeige seit über zwei Jahrzehnten, was mit engagierter Unterstützung ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem Museumsbetrieb möglich sei, lobte Voigtsberger. Schon mehrfach hatte die NRW-Stiftung den Förderverein Museum Wäschefabrik eingeladen, ihre Arbeit zu präsentieren, etwa bei den Feierlichkeiten zu den Geburtstagen des Landes NRW in Düsseldorf und Bielefeld.  

 

Die NRW-Stiftung, die im September 30 Jahre alt wird,  konnte seit ihrer Gründung landesweit rund 2.800 Natur- und Kulturprojekte fördern und dafür etwa 260 Mio. Euro bereit stellen. Allein in Bielefeld förderte die NRW-Stiftung bisher 40 Vorhaben. Aktuell gehören dazu der barrierefreie Ausbau des Halhofs, die Sanierung des Naturfreundehauses, die Erweiterung des Bauernhaus-Museums oder die Einrichtung des Naturpädagogischen Zentrums der Kreisjägerschaft Bielefeld.

Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung überwiegend aus den Gewinnspielerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden ihres Fördervereins. Dem gehören landesweit nahezu alle Kreise und kreisfreien Städte an, die einen eher symbolischen Jahresbeitrag von einem halben Cent pro Einwohner zahlen. Bielefeld, so Voigtsberger, sei leider nicht dabei.


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