URKUNDE IN HELLENTHAL ÜBERREICHT / EIFELNATUR ERKUNDET

WILDENBURG IST JETZT IM FÖRDERVEREIN NRW-STIFTUNG DABEI

In prominenter Runde erhielt jetzt (5. Juni) der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Pro Wildenburg eG und Bürgermeister der Stadt Grevenbroich, Dr. Axel J. Prümm, von Staatsminister a.D. Franz-Josef Kniola eine Urkunde für die Mitgliedschaft der pro Wildenburg eG im Förderverein der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Die Kuratoren des Fördervereins nutzten eine Tagung in der Eifelburg zur Urkundenübergabe und besuchten anschließend die Sistig-Krekeler Heide. Prümm unterstrich die Bedeutung, die dem Förderverein und der NRW-Stiftung zukomme. Die Pro Wildenburg eG sei eine junge Genossenschaft, die sich 2005 gegründet habe, um auf der Wildenburg eine Jugend- und Begegnungsstätte zu betreiben. 13.000 Übernachtungstage sprächen für den Erfolg eines pädagogischen Konzeptes, das die nahen Naturschutzgebiete im "Wildenburger Ländchen" ebenso wie touristische Attraktionen mit einbezieht, die zum Teil von der NRW-Stiftung maßgeblich begleitet werden. Wie Kniola bei der Übergabe der Urkunde erläuterte, spielen neben Lotterieerträgen zunehmend auch Spenden und Mitgliedsbeiträge des Fördervereins NRW-Stiftung eine wichtige Rolle für die Arbeit der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, die landesweit Projekte im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege fördert. Rund 1.800 Maßnahmen habe die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 mit mehr als 200 Mio. Euro fördern können. Der Kreis Euskirchen gehört zu den Gebieten, in denen die Förderungen der NRW-Stiftung an vielen Stellen sichtbar sind. So gehören etwa die Schwanenapotheke in Bad Münstereifel, das Freilichtmuseum in Kommern, das Besucherbergwerk in Hellenthal, das Kunstforum Eifel in Schleiden und – aktuell – das Zülpicher Museum zur Badekultur zu den Einrichtungen, die maßgeblich von der NRW-Stiftung unterstützt wurden. Für Zwecke des Naturschutzes kaufte die NRW-Stiftung zudem großflächige Gebiete, etwa in Blankenheim, Hellenthal, Euskirchen und Bad Münstereifel. Dazu gehört auch die Sistig-Krekeler Heide, in der die NRW-Stiftung 50 Hektar Land erworben hat. Rund 7.100 Mitgliedschaften hat derzeit der Förderverein NRW-Stiftung. Dazu gehören auch über 160 Städte, Kreise und Gemeinden, die mit einem Jahresbeitrag von 0,5 Cent pro Einwohner dabei sind. Vereine oder auch Firmen wie die Wildenburg eG sind mit Jahresbeiträgen ab 100 Euro dabei. "Wir freuen uns sehr, dass die Betreiber der Wildenburg mitmachen, und wir hoffen auf weitere Mitglieder aus dem Kreis der Firmen und Vereine", so Kniola. Als Kuratoren nahmen u.a. der Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, Staatsminister a. D. Michael Breuer und Kölns Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar teil.


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