NARZISSENFEST IN DIESEM JAHR ERSTMALS AM NATIONALPARK-TOR IN HÖFEN

SARDEN, PATE UND STIFTUNGSPRÄSIDENT UNTERWEGS IN DEN NARZISSENTÄLERN DER EIFEL

Über 200 Gäste aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens folgten der Einladung zum traditionellen Narzissenfest in das Perlenbachtal bei Monschau-Höfen, das am 18. April bereits zum 28. Mal stattfand. Mit dabei war in diesem Jahr auch der langjährige Narzissenpate Jean Pütz und der Bundestagsabgeordnete und frühere Landwirtschaftsminister Jochen Borchert, der seit September 2007 Präsident der NRW-Stiftung ist. Auch eine Delegation aus Sardinien – darunter etwa 30 Sänger und Tänzer - nahmen aufgrund langjähriger Kontakte zur Universität Bonn an dem Narzissenfest teil. Unter der Leitung von Stiftungs-Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Schumacher machten sich bei einer rund acht Kilometer langen Wanderung der Eifelpate Jean Pütz und Stiftungspräsident Jochen Borchert selbst ein Bild von dem jahrzehntelangen Engagement für den Erhalt und den Schutz der wild wachsenden Narzissen in der Eifel. Die NRW-Stiftung koordiniert mit ihren Partnern – etwa dem Naturpark Nordeifel, der Biologischen Station im Kreis Aachen und dem Eifelverein Höfen – die Naturschutzarbeit in dem Gebiet. Mehr als 70 Hektar Land hat die NRW-Stiftung inzwischen im Perlenbach- und Fuhrtsbachtal und im benachbarten Oleftal erworben und auf über 35 Hektar Fich-tenwälder gerodet, um den lichtliebenden Narzissen wieder zu neuem Lebensraum zu verhelfen. Etwa 350 Farn- und Blütenpflanzen, mehr als 70 Moosarten, 25 Tagfalterarten und über 80 Vogelarten haben heute ihre Heimat in der Rureifel. Erstmals fand in diesem Jahr das Narzissenfest am Nationalpark-Tor in Monschau-Höfen statt, wo Prof. Schumacher den deutschen und belgischen Forstbehörden dankte und die Gäste aus Sardinien begrüßte. Vor etwa zwölf Jahren knüpfte er den Kontakt zur sardischen Universität Sarrasi, inzwischen finden regelmäßige Besuche zum Narzissenfest und Besuche von Rheinländern zum jährlichen Pfingstrosenfest auf der italienischen Insel statt. Die 1986 gegründete NRW-Stiftung hat mehr als 1.700 Maßnahmen im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege mit rund 210 Millionen Euro fördern können. Finanziert wird die NRW-Stiftung aus Lotterie-Erträgen der Westdeutschen Lotterie, zunehmend auch aus Spenden und Beiträgen ihres Fördervereins mit mehr als 7.000 Mitgliedschaften.


Auch Jean Pütz und Jochen Borchert (v.l.) waren am Freitag beim Narzissenfest.
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Mehr als 200 Gäste nahmen am 28. Narzissenfest teil. Darunter: eine Delegation aus Sardinien.
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