NEUES AUS DEM PERLENBACHTAL IN DER EIFEL

NRW-STIFTUNG GIBT WEITEREN ZUSCHUSS FÜR
DEN SCHUTZ DER FLUSSPERLMUSCHELN

Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird auf Anregung der Biologischen Station im Kreis Aachen für das Artenschutzprojekt Flussperlmuscheln einen Zuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro bereit stellen. Die Biologische Station kümmert sich seit einigen Jahren um Artenschutzmaßnahmen zur Rettung der einzigen in Nordrhein-Westfalen vorkommenden Flussperlmuscheln, die es im Gewässersystem des Perlenbachtals gibt. Neue Entwicklungen lassen nun hoffen, dass die Bestände dauerhaft gerettet werden können. Bereits seit einigen Jahren unterstützt die NRW-Stiftung die Maßnahmen der Biologischen Station zum Schutz der Flussperlmuscheln. Nachdem im vergangenen Jahr bei einer Gewässerkartierung 12 trächtige Tiere im Perlenbachtal gefunden wurden, ist es den Mitarbeitern der Biologischen Station gelungen, über 200 Bachforellen mit Muschellarven zu infizieren. Mittlerweile sind mehrere Tausend lebende Jungmuscheln geschlüpft, die nach ihrer Aufzucht in die Gewässer des Perlenbachtals ausgesetzt wurden. Mit dem Zuschuss der NRW-Stiftung können nun weitere Maßnahmen für dieses Artenschutzprojekt in den Jahren 2007 bis 2010 durchgeführt werden. Die NRW-Stiftung erhält das Geld für ihre Arbeit hauptsächlich aus Zweckerträgen der Rubbellos-Lotterie, außerdem aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins. In Aachen und im Kreis Aachen förderte die NRW-Stiftung etwa in der Vergangenheit die Restaurierung des Marienschreins, das Museum Zinkhütter Hof in Stolberg, das Bergbaumuseum Wurmrevier oder Naturschutzmaßnahmen im Hohen Venn.



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