LANDTAGSPRÄSIDENTIN VAN DINTHER BESUCHTE DIE NARZISSENWIESEN IM OLEFTAL

ZU FUSS DIE BLÜTENPRACHT IM OLEFTAL ERKUNDET

Bereits seit 27 Jahren reisen Gäste aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens im Frühjahr zum traditionellen Narzissenfest in die Eifel, das im Wechsel in Monschau oder Hellenthal stattfindet. In diesem Jahr trafen sich im Oleftal bei Hellenthal-Hollerath rund 250 Gäste, die der Einladung der NRW-Stiftung und des Vereins Naturpark Nordeifel zu einer Wanderung durch die gelbe Blütenpracht folgten. Mit dabei war auch die Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags, Regina van Dinther, die aus Düsseldorf anreiste. Begleitet wurde die Landtagspräsidentin vom Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Karl-Heinz Lambertz, vom Vorsitzenden des Naturparks, Günter Schumacher, und vom Vizepräsidenten der NRW-Stiftung, Prof. Wolfgang Schumacher. Dabei waren auch in diesem Jahr wieder Gäste aus Sardinien, die auf-grund langjähriger Kontakte zur Universität Bonn an dem Narzissenfest teilnahmen. Dazu gehörten die Bürgermeister der vier sardischen Berggemeinden Fonni, Orani, Oliene und Orgosolo und die Professoren Ignazio Camarda und Pietro Luciano von der sardischen Universität Sassari, an der es rund 18.000 Studierende gibt. Im Olef- und Perlenbachtal hat die Nordrhein-Westfalen-Stiftung mehr als 70 Hektar Land erworben und in den vergangenen Jahren auf über 35 Hektar Fichtenwälder gerodet, um den lichtliebenden Narzissen wieder zu neuem Lebensraum zu verhelfen. Etwa 350 Farn- und Blütenpflanzen, mehr als 70 Moosarten, 25 Tagfalterarten und über 80 Vogelarten haben heute ihre Heimat in den Tälern der Rureifel. Prof. Schumacher dankte allen Partnern für ihr langjähriges Engagement zum Schutz der wild wachsenden Narzissen. Zugleich bat der Vizepräsident um Unterstützung für die Arbeit der NRW-Stiftung, für die neben den Erträgen aus der Rubbellos-Lotterie zunehmend auch die Mitgliedsbeiträge und Spenden aus ihrem Förderverein an Bedeutung gewinnen. Rund 6.700 Mitgliedschaften zählt inzwischen der Förderverein, der seinen Mitgliedern regelmäßig Exkursionen anbietet, die auch zu den Naturschutzgebieten und Kulturprojekten der NRW-Stiftung in der Eifel führen. Vertreten waren mit Informationsständen neben der NRW-Stiftung der Naturpark Nordeifel, die Gemeinde Hellenthal, die Fa. Artus Mineralbrunnen und Fagabundus, das Infomobil des Fördervereins Nationalpark Eifel.



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