RUBBELLOSE HELFEN IN WESEL

NRW-STIFTUNG UNTERSTÜTZT PLÄNE FÜR NEUEN STANDORT DES HISTORISCHEN SCHIENENVERKEHRS WESEL

Gute Nachrichten erhält der Verein Historischer Schienenverkehr Wesel e.V. in den nächsten Tagen per Post aus Düsseldorf: Es ist ein Brief mit der Zusage, dass die Nordrhein-Westfalen-Stiftung für die Erschließung und die zweckgerechte Herrichtung für einen neuen Standort des Vereins einen Zuschuss bis zu 60.000 Euro zur Verfügung stellt. Das beschloss jetzt (23.03.2007) der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz seines Präsidenten Franz-Josef Kniola. Mehrere denkmalgeschützte Schienenfahrzeuge aus Wesel und der Umgebung gehören dem Verein, der als einziger unter den Hobby-Eisenbahnern in Nordrhein-Westfalen das offizielle Schienennetz der Deutschen Bahn weitläufig nutzen darf. Die Stadt Wesel möchte dem Verein ein Grundstück an der Römerwardt zur Verfügung stellen, in dessen Nähe sich die Fragmente einer um 1874 erbauten Brücke der früheren "Cöln-Mindener Eisenbahngesellschaft" befinden. Dieser Brücken-Torso der mit 1950 Metern ehemals längsten Eisenbahnbrücke über den Rhein gilt heute noch als imposantes Zeugnis preußischen Eisenbahnbaus am Rhein. Damit der Verein das Gelände künftig nutzen kann, müssen vorab große Bereiche frei geräumt, Gleise aufgehoben und neu verlegt sowie Strom- und Wasserversorgung gewährleistet werden. Neben dem Zuschuss der NRW-Stiftung erhält der Verein, der erhebliche Eigenleistungen aufbringen wird, Unterstützung von den Stadtwerken Wesel, dem Technischen Hilfswerk und der Sparkassen-Stiftung Wesel. Das jahrelange ehrenamtliche Engagement des Vereins hätte den Vorstand der NRW-Stiftung überzeugt, heißt es in einer Presse-Mitteilung der Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Die Förderung gehört zu den rund 1.600 Maßnahmen, mit denen die NRW-Stiftung die ehrenamtliche Arbeit für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege unterstützt. In Wesel unterstützt die NRW-Stiftung aktuell auch die Napoleon-Ausstellung im Preussen-Museum. Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung hauptsächlich aus Zweckerträgen der sogenannten Rubbellos-Lotterie, außerdem aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.



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