- EIN "WEGWEISER" FUER DIE JAHRELANGE ARBEIT VON NATURSCHUETZERN IN DEN FLEUTHKUHLEN-

LANDESWEITER EHRENAMTSPREIS GEHT AN MONIKA HERTELS TEAM VOM NATURSCHUTZZENTRUM GELDERLAND

Für ihren jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz für das Naturschutzgebiet Fleuthkuhlen erhielten Monika Hertel und ihre Mitstreiter vom Naturschutzzentrum Gelderland einen "WegWeiser" des Fördervereins NRW-Stiftung. Mit diesem Preis wird landesweit einmal im Jahr eine Person oder auch eine Gruppe ausgezeichnet, die sich beispielhaft für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege in NRW einsetzt. Der Präsident der NRW-Stiftung, Franz-Josef Kniola, überreichte den Preis am vergangenen Wochenende bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins in Münster und lobte dabei die Beharrlichkeit und den Ideenreichtum, mit dem sich Monika Hertel und ihre Helfer seit über 15 Jahren für die Pflege und die Entwicklung der Fleuthkuhlen einsetzen. Rund 150 Hektar Land hat die Nordrhein-Westfalen-Stiftung in den vergangenen Jahren zwischen Geldern-Kapellen und Issum für die Ziele des Biotop- und Artenschutzes gekauft. Durch den ehrenamtlichen Einsatz von rund einem Dutzend Ehrenamtlern habe sich, so Kniola, hier ein Naturschutzgebiet erhalten, das vielen selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten geeignete Lebensbedingungen biete. Zu den Besonderheiten gehören beispielsweise Spitzenflecklibelle, Wasserralle, Moorfrosch, Gagel und Sumpfcalla. Bei der Preisverleihung betonte Monika Hertel die gute Teamarbeit zwischen den ehrenamtlichen Mitarbeitern und die wichtige Unterstützung durch die einzige hauptamtlichen Fachkraft des Naturschutzzentrums, Frau Ochse. "Ein solches Projekt kann durch eine Person alleine nicht gestemmt werden – dazu sind viele Hände und vor allem Köpfe erforderlich", führte sie aus. Ein Anliegen ist ihr zudem die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Verbänden in der Region. "Nur so sind die Ziele im Naturschutz langfristig zu verankern und umzusetzen", sagte sie. In den vergangenen Jahren wurde der "Wegweiser", der vom ehemaligen stellvertretenden Präsidenten der NRW-Stiftung, Professor Eberhard Weise, gestiftet wurde, erst dreimal vergeben, beispielsweise für den Erhalt heute denkmalgeschützter Zechentürme im Ruhrgebiet und für die behutsame Restaurierung eines alten Klosters im Sauerland. Der Preis besteht ist einer vom dem Leverkusener Künstler Kurt Arentz geschaffene Bronzeskulptur, die symbolträchtig einen "Stein in Rollen bringt". "Sie haben für die Natur am Niederrhein vieles ins Rollen gebracht", lobte Kniola den Einsatz der ehrenamtlichen Naturschützer vor rund 350 Mitgliedern des Fördervereins NRW-Stiftung. Der Förderverein NRW-Stiftung hat derzeit rund 6.400 Mitglieder, dazu gehören auch zahlreiche Städte und Kreise, darunter auch der Kreis Kleve. Ihre Mittel erhält die NRW-Stiftung aus den Erträgen der Rubbellos-Lotterie, zunehmend aber auch aus Beiträgen und Spenden des Fördervereins, in dem jeder für einen Jahresbeitrag von 20 bis 25 Euro Mitglied werden kann.


Sie freuen sich über die Auszeichnung mit dem Ehrenamtspreis: Heinz Tekath, Johannes Lomme, NRW-Stiftungspräsident Franz-Josef Kniola, Monika Hertel, Georg Keuck (v.l.).
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