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ORTSTERMIN

PROMINENTER BESUCH AM ASTROPEILER

Stiftungspräsident Jochen Borchert (4. v. r.) begrüßte den Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow (3. v. r.), am denkmalgeschützten Astropeiler in Bad Münstereifel.
Stiftungspräsident Jochen Borchert (4. v. r.) begrüßte den Vorsitzenden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow (3. v. r.), am denkmalgeschützten Astropeiler in Bad Münstereifel.
 
Bad Münstereifels Bürgermeister Alexander Büttner (l.) und der Präsident der NRW-Stiftung, Jochen Borchert (Mitte) mit dem Vorsitzenden der deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow.
Bad Münstereifels Bürgermeister Alexander Büttner (l.) und der Präsident der NRW-Stiftung, Jochen Borchert (Mitte) mit dem Vorsitzenden der deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow.
 
Ein Denkmal der deutschen Technikgeschichte: der Astropeiler bei Bad Münstereifel.
Ein Denkmal der deutschen Technikgeschichte: der Astropeiler bei Bad Münstereifel.
 
Großer Bahnhof am Astropeiler auf dem Stockert in Bad Münstereifel: Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Prof. Dr. Gottfried Kiesow, besuchte zusammen mit dem Präsidenten der NRW-Stiftung, Bundesminister a.D. Jochen Borchert MdB, das weithin sichtbare Technikdenkmal. Bürgermeister Alexander Büttner ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Spitzenvertretern der beiden Stiftungen, die sich maßgeblich für den Erhalt des Radioteleskops einsetzen, den Stand der Restaurierungsmaßnahmen erläutern zu lassen.

Auf Anregung des Fördervereins Astropeiler e.V. hatte die NRW-Stiftung das Radioteleskop auf dem Stockert im Herbst 2005 erworben, um es als technisches Denkmal zu erhalten und öffentlich zugänglich zu machen. Seither hat die NRW-Stiftung rund 400.000 Euro in Restaurierungsarbeiten investiert. Jeweils weitere 200.000 Euro gaben das Land NRW und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, mit deren Zuschuss an dem 25 Meter messenden Radarspiegel Korrosionsschäden beseitigt werden konnten.

Beiden Stiftungen, so betonten deren Vorsitzende, läge daran, dass das 1956 erbaute Radioteleskop, das als Pionierbauwerk der Radioastronomie in Deutschland gilt, erhalten und öffentlich genutzt werden kann. Als eines der modernsten Radioteleskope lenkte es über viele Jahre das Interesse von Astrophysikern aus aller Welt auf den Höhenrücken nach Bad Münstereifel. Neben Radioastronomen nutzte zeitweise auch die Bundeswehr das Radioteleskop. Nachdem Mitte der 1980er Jahre der Betrieb endgültig eingestellt wurde, diente der Astropeiler noch für ein paar Jahre als Ausbildungsstätte. Unter der Federführung des Fördervereins soll das Gebäude künftig wieder für Radioastronomie genutzt werden können, außerdem soll es für Besichtigungen geöffnet und für Schulklassen zur Verfügung stehen. In einer kleinen Ausstellung soll die Geschichte der Radioastronomie gezeigt werden.

Während die Nordrhein-Westfalen-Stiftung das Geld für ihre Förderungen hauptsächlich aus verschiedenen Lotterieerträgen erhält, finanziert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihre Arbeit aus den Erträgen der Lotterie "GlücksSpirale". Beide Stiftungen erhalten außerdem Spenden bzw. Mitgliedsbeiträge und setzen auf den Einsatz von Regionalbotschaftern und Ortskuratoren, um für weitere Unterstützung zu werben.



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