
Im Kreis Minden-Lübbecke sind Störche bald häufiger anzutreffen.
In der Folge ist auch die Zahl der ausfliegenden Jungstörche leicht gestiegen: In 2009 verließen insgesamt 36 Junge ihre Nester, eines mehr als im Vorjahr. Über diese positive Entwicklung freuen sich das Aktionskomitee "Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke e.V." und die NRW-Stiftung besonders. Ihre Arbeit trägt Früchte. Denn in den vergangenen Jahren hatten beide über 400 Hektar Grünland an den Ufern von Weser und Bastau erworben, um den Lebensraum der Störche zu verbessern und zu schützen.
Obwohl die brütenden Paare immer mehr werden, so bleibt jedoch die Zahl der überlebenden Jungstörche in den letzten Jahren konstant. Das liegt, wie das Aktionskomitee vermutet, an der ungünstigen Witterung in 2009, aber auch am mangelnden Nahrungsangebot, das mithilfe weiterer Schutzgebiete verbessert werden könnte.
Im letzten Jahr haben die Störche schon mal für sich neue Brutgebiete erschlossen. Ein Horst auf einem alten Leitungsmast in Neuenknick, den Mitarbeiter einer Kfz-Werkstatt dort aufgesetzt hatten, wurde prompt das neue Zuhause eines Storchenpaares.
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