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HISTORISCHE SCHIFFSBRÜCKE ERÖFFNET

Im Sommer 1969 - es herrscht reger Ausflugsverkehr auf der Schiffsbrücke. (Foto: Gisbert Bleikertz)
Im Sommer 1969 - es herrscht reger Ausflugsverkehr auf der Schiffsbrücke. (Foto: Gisbert Bleikertz)
 
Gern genutzt von Radlern und von Spaziergängern - die
Schiffsbrücke im Juni 1989. (Foto: Gerhard Schwenke)
Gern genutzt von Radlern und von Spaziergängern - die Schiffsbrücke im Juni 1989. (Foto: Gerhard Schwenke)
 
August 2012: Fast ein Anblick wie früher - drei Schwimmkörper
liegen in der alten Wuppermündung, aber der Klipper
fehlt noch. Und es fehlt das Wasser. (Foto: Thomas Holtzmann)
August 2012: Fast ein Anblick wie früher - drei Schwimmkörper liegen in der alten Wuppermündung, aber der Klipper fehlt noch. Und es fehlt das Wasser. (Foto: Thomas Holtzmann)
 
Seit 1995 engagiert sich der Förderverein Schiffsbrücke Wuppermündung e. V. für die Wiederherstellung der historischen Schiffsbrücke an der Wuppermündung. Die NRW-Stiftung unterstützte den Verein mit insgesamt 260.000 Euro. Am Sonntag, den 26. August, wurden Richtfest und Einweihung gefeiert.

Bis in die 1990er Jahre war die Schiffsbrücke an der alten Wuppermündung eine der wichtigsten Verbindungen zwischen den nördlich der Wupper gelegenen Orten Monheim, Hitdorf und Rheindorf und dem südlich der Wupper gelegenen Wiesdorf. Große Schiffsbrücken am Rhein – zum Beispiel in Mülheim oder Koblenz - gab es noch bis zum Zweiten Weltkrieg. Inzwischen sind sie längst durch feste Brücken ersetzt worden oder aus dem Ortsbild fast ganz verschwunden. Lediglich die alte Schiffsbrücke in der ehemaligen Wuppermündung gibt es noch oder wieder. Sie ist in ihrer kulturhistorischen Bedeutung einzigartig in Deutschland – vielleicht sogar in Westeuropa.

Zunächst bestand die Anlage aus Holzbooten und einem Brettersteg, später aus Eisenpontons. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie gesprengt, danach wieder vom damaligen Besitzer Heinrich Gless aufgebaut. Nachdem die Schiffsbrücke bei einem Unwetter in den 1950er-Jahren zerstört worden war, kaufte Gless ausgediente Plattbodenschiffe und nutze sie statt Pontons als Tragkörper für die Steganalage. Nach dem Tod von Heinrich Gless, mehrmaligem Besitzerwechsel und Vandalismus drohte das Denkmal zu zerfallen, bis sich Bürger der Brücke und der Schiffe annahmen, um die Steganalage wieder zu errichten – ein Langzeitprojekt von mehr als 16 Jahren.

Inzwischen ist jedes der drei Brückenschiffe ungefähr hundert Jahre alt. Die NRW-Stiftung finanzierte eine vollständige Restaurierung der Schiffe, und mit weiterer Hilfe der Regionale 2010 haben der Klipper "Einigkeit", der Aalschokker "Recht" und die Tjalk "Freiheit" wieder Wasser unter dem Kiel. Bis zur endgültigen Fertigstellung wird es jedoch noch etwas Zeit brauchen. Der Klipper "Einigkeit" wird noch in einer Duisburger Werft restauriert. Zurzeit ersetzt ein Ver- und Entsorgungsponton den Klipper als dritten Tragkörper unter dem Steg. 2013 können dann Fußgänger und Radler wie früher über die Stege zwischen den Schiffen balancieren oder mit Blick ins Landschaftsschutzgebiet einen Imbiss genießen.

Weitere Informationen:
www.schiffsbruecke.com



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