
Beim symbolischen "Spatenstich" im Röntgen-Museum Remscheid: Vizepräsident der NRW-Stiftung Prof. Dr. Wolfgang Schumacher (l.), Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Thomas Schöndorf von Siemens Healthcare und Dr. Ulrich Mödder, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Museums
Schneeflocken rieseln auf das gläserne Dach des Foyers, während drinnen der zweite Bauabschnitt des Röntgen-Museums Remscheid offiziell beginnt. Wegen starken Schneefalls im Bergischen Land war der symbolische erste "Spatenstich" am 13. Februar 2009 kurzerhand ins Warme verlegt worden. "Für die Remscheider wird mit dem Museum auch ein Stück Heimat gefördert", betonte der Vizepräsident der NRW-Stiftung, Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, bei diesem Anlass. Denn viele verknüpften mit Wilhelm Conrad Röntgen und dem Museum ihre Heimatstadt und Heimatregion.

In der Ausstellung des Röntgen-Museums Remscheid: Vizepräsident der NRW-Stiftung Prof. Dr. Wolfgang Schumacher (r.), stellvertretender Museumsleiter Dr. Uwe Busch
Rund 1,45 Millionen Euro konnte die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Museums zusammenbringen, mit einer Fördersumme von 590.000 Euro ist die NRW-Stiftung maßgeblich daran beteiligt. Von dem Geld wird ein angrenzendes Gebäude ausgebaut und eingerichtet. Ein Feldlazarett aus dem ersten Weltkrieg soll hier eine erste Anwendung der Röntgentechnik demonstrieren, hinzu kommen ein Forschungslabor und ein Raum für Seminare und Workshops. Ende dieses Jahres könnte der zweite Bauabschnitt fertig sein. Ein dritter, mit dem das Museum dann nochmals erweitert werden soll, ist bereits geplant.