WEGWEISER-PREIS
HERIBERT GENSICKI UND DER HEIMATVEREIN OTTENHAUSEN E.V.

Den Ehrenpreis des Fördervereins NRW-Stiftung überreichte der Fördervereinsvorsitzende Franz-Josef Kniola an Jürgen Krome, Heribert Gensicki und Jürgen Unruhe (v.l.n.r.).
Seit es den Heimatverein gibt, der heute rund 90 Mitglieder zählt, hat sich in Ottenhausen einiges getan: Alte Gebäude werden neu genutzt, Naturschutzflächen und Gewässerbiotope sind entstanden. So wurden beispielsweise Bruchsteinmauern für eine dorftypische Einfriedung neu gesetzt, Wege mit Schotterrasen anstatt Asphalt versehen und Dorfplätze und Häuserfassaden begrünt.

Eine uneinnehmbare Zuflucht war die Bauernwehrburg in der Mitte des Dörfchens Ottenhausen einst. Heute ist darin ein Heimatmuseum untergebracht.
Mit der NRW-Stiftung ist der Heimatverein Ottenhausen bereits seit den Anfängen verbunden. Der Heimatverein und die Stadt Ottenhausen wurden sehr früh Mitglieder im Förderverein NRW-Stiftung. Die NRW-Stiftung unterstützte die Ottenhausener bei der Einrichtung eines Heimatmuseums, das sich in einer Bauernwehrburg aus dem 13. Jahrhundert befindet. Es vermittelt die Geschichte des Gebäudes sowie Teile der Ortsgeschichte an die Besucher. Mithilfe der NRW-Stiftung konnten außerdem 26 Hektar Feuchtwiesen erworben und Streuobstwiesen erhalten und neu gepflanzt werden.

Die historische Schmiedewerkstatt im Heimatmuseum der Bauernwehrburg wirkt, als hätte der Handwerker gerade seinen Platz verlassen.



