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KARL-HEINZ ALBRECHT UND DIE UELZENER HEIDE

Karl-Heinz Albrecht und seine Kopfweiden in der Uelzener Heide.
Angefangen hat alles vor rund 30 Jahren. Der gelernte Ingenieur hatte bemerkt, dass immer mehr Weiden in der Uelzener Heide auseinander brachen. Niemand kümmerte sich um die kaputten Bäume oder pflanzte neue Weidensetzlinge nach. Darüber sprach er mit Freunden und Nachbarn und trommelte zwei Dutzend Bekannte zusammen. Einen Tag lang beschnitt die Gruppe die Bäume am Ortsrand von Mühlhausen.

Für den Naturschutz konnte Karl-Heinz Albrecht zahlreiche freiwillige Helfer begeistern.
Den Schwerpunkt ihrer Arbeit sehen die Mühlhausener in der Aufwertung "ihres" Naturschutzgebiets, der Uelzener Heide-Mühlhauser Mark. Schon lange bevor dort ein Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde, hatten sich Albrecht und seine Freunde für eine naturnahe Landwirtschaft engagiert. Sie kauften 1988 als erste Fläche den sogenannten "Rebhuhnacker", um ihn wieder in Grünland umzuwandeln. Der Teich, der früher existiert hatte, wurde wieder angelegt, um Kiebitz und Laubfrosch vor ihrer Vertreibung zu retten.

Auch Feuchtbiotope gehören zum Naturschutzgebiet.
Karl-Heinz Albrecht verbreitet einen ansteckenden Optimismus und reißt mit seinem Tatendrang auch viele andere mit. Der Umweltschutz im Kreis Unna-Mühlhausen hat mittlerweile viele Helfer. Auch mit seinen 70 Jahren lehnt sich Albrecht immer noch nicht zurück, sondern lernt lieber täglich etwas Neues. Mit weit über 50 lernte er bei einem befreundeten Landwirt Trecker fahren - für die vielen Landschaftspflege-Aktionen. Albrecht freute sich: "Datt macht mir Spaß!"



